Sa, 17.11.2012
9. KlezMORE Festival – Abschlussgala

20:30 h
     
  Samech (PL) / Leon Gurvitz Project feat. Frank London (D/IL/CU/BY/USA)

  Samech
Marek Lewandowski: bass
Anna Ostachowska: violine
Magdalena Pluta: cello
Robert Sztorc: percussion

Leon Gurvitz Project feat. Frank London
Leon Gurvitch: piano
Benjamin Weidekamp: saxophone, clarinet
Omar Rodriguez Calvo: bass
Max Andrzejewski: drums, percussion
Frank London: trumpet, fluegelhorn


  Samech
Anna Ostachowska gründete Samech 2003 in Krakau, ihre Ausbildung gab ihr das Rüstzeug als Instrumentalistin und Komponistin klassische Musik und Klezmer – dessen Traditionen in Krakau höchst lebendig sind – zu kombinieren. Den Bandnamen lieferte der hebräische Buchstabe Samech, der für Unendlichkeit steht. Nach einer Auszeit, die die Musiker_innen nutzten, um die Welt zu bereisen, machte das Quartett mit verändertem künstlerischen Focus weiter, öffnete seine Klezmer-Interpretationen in Richtung Weltmusik. Das Material stammt dabei meist von Ostachowska (mit ihrer Musikerkollegin Agata Krauz geschrieben und arrangiert). John Zorns Label Tzadik, auf dem Samech im April 2012 ihr Debütalbum „Quachatta“ veröffentlichten über Album und Band: „Another brilliant Jewish music group out of Poland, Samech is a string trio with percussion that makes music with a sweeping melodic edge and a strong rhythmic drive. (…) Charming and endlessly listenable, this is a new chamber music for the 21st century.“

Leon Gurvitz Project feat. Frank London
Der in Hamburg lebende, aus Weißrussland stammende Pianist und Komponist Leon Gurvitz rief das Leon Gurvitz Project im Jahr 2000 ins Leben, mit dem erklärten Ziel seine Vorstellung europäischen Jazz und Weltmusik ohne stilistische Grenzen zu kombinieren. Die Kompositionen und Arrangements, die Gurvitz, der schon mit Hollywood-Produzent Menahem Golan und Theaterlegende Peter Zadek gerarbeitet hat, dafür schreibt atmen zu gleichen Teilen den Geist und die künstlerische Haltung des modernen Jazz und des Klezmer. 2010 veröffentlichte das multinationale Leon Gurvitz Project das Album „Eldorado“. Das Quartett erfuhr dabei so hochkarätige wie prominente Unterstützung: Frank London, US-amerikanischer Musiker und Komponist, als Mitglied von The Klezmatics einer der prägenden Klangvisionäre eines neuen Klezmer. Eine fruchtbare Kooperation, die das Leon Gurvitch Projekt und London weiterpflegen, ganz im Sinn von „Klezmer meets Jazz“. (Pressetext)

Eintritt: 20.- € VVK, 22.- € AK, 10.- € Ermäßigung für MemberCard-Inhaber
Eine Veranstaltung des KlezMORE-Feszivals

In Kooperation mit dem Polnischen Institut Wien

http://www.klezmore-vienna.at



 
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