Di 3. Oktober 2017
20:30

Lungau Big Band & Ángela Tröndle (A)

Ángela Tröndle: vocals, conducting, composition, arrangement
Christian Kronreif, Hubert Pertl, Kurt Gersdorf, Herbert Hofer, Gernot Strebl: reeds
Andreas Pranzl, Joshi Öttl, Peter Stiegler, Horst Hofer: trumpets
Alois Eberl, Stefan Konzett, Robert Bachner, Erwin Wendl: trombones
Roland Wesp: piano
Pippo Corvino: guitar
Stefan Padinger: bass
Wolfgang Rainer: drums

Ángela Tröndle
Seit fast 10 Jahren ist die Salzburger Sängerin und Komponistin Ángela Tröndle ein fixer Bestandteil der österreichischen Musikszene.

Mit ihren Bands „Ángela Tröndle & MOSAIK“, der „Little band from Gingerland“ und seit kurzem auch als Solo-Künstlerin bespielte sie zahlreiche Bühnen im In- und Ausland und machte mit ihren von der Presse hoch gelobten CD-Veröffentlichungen auf sich aufmerksam. Nebst der Konzeption und Umsetzung interdisziplinärer Projekte mit Film und Tanz arbeitete sie auch stets als Komponistin für größere Ensembles, u.a. im Auftrag des Feldkirch-Festivals oder der Grazer Spielstätten. Für die Lungau Big Band, die nebenbei erwähnt dasselbe Geburtsjahr wie Tröndle vorzuweisen hat (1983), gestaltete die Musikerin nun ein Programm, das einerseits aus der Neu-Bearbeitung von Stücken aus vergangenen Jahren besteht, andererseits aus Kompositionen aus dem aktuellen Solo-Programm, sowie wiederum andererseits, und das betrifft den Großteil des Programms, aus neuen Kompositionen, die im Sommer 2015 entstanden. Thematisch spannt Tröndle hier einen weiten Bogen, der von der Auseinandersetzung mit dem Erinnern und dem Vergessen bis hin zur Konfrontation mit Ängsten reicht, der in der Vertonung von Träumen deren Bedeutung zu finden vermag, ein Bogen, der mit Klängen und Atmosphären die Magie besonderer Orte einzufangen versucht, aber auch einer, der die prekäre Lage in der aktuellen Flüchtlingskrise wiederspiegelt.

„The Intentional Interference In A Recurring Dream“ ist die musikalische Verbindung von Tag und Nacht, von Traum und Wirklichkeit, von Vergangenheit und Gegenwart, von Weg und Ausweg, – es ist Ángela Tröndles aktuellstes musikalisches Werk, und es sind ihre persönlichen Geschichten, die sie singt.

„(..) Tröndle, die hier auch als beachtenswerte Songwriterin hervortritt, versteht es, in Spannungsbögen zu denken und zugleich mit dramaturgischen Ideen zu überraschen. (…)“
(Andreas Felber)

„(…) Die Salzburgerin ist nicht nur Eignerin einer charismatischen Stimme, sie verfügt auch über ein nachgerade musikdramatisches Talent. (…)“ (Christoph Irrgeher)