Do 7. September 2017
19:00
Vernissage – Soundinstallation

Lale Rodgarkia-Dara 'This strange feeling of a corrected uncertainity margin'

Edition Aramesch versucht eine literarisch- akustische Auseinandersetzung mit Sound und dem sonischen Spektrum, Gewalt und Krieg. Auf Sound als Waffe wird ein besonderer Schwerpunkt gelegt: aktuelle Auseinandersetzungen Soundbombs, Large European Acoustic Facility, aber auch alte Anlagen wie in Lofer, Störsendern am Eisernen Vorhang finden Einklang.
Parallel balance fails if the analogue interpreter decides on a different path. The augmented ecology breaks any meaningful decisiveness by allowing anarchistic creation, which has been withdrawn from technocratic systems of notification in the digital context. Digital data will be treated anarchically by ignoring its original purpose and forcing it to be translated into sound. Binary data doesn’t know its function by heart. It always relies on the remedy of the interpreter and the interpreter relies on the information the data provides by itself. This creates a circle of dependency, ostensible without any contradiction. An apparent cohesion reveals the fragility of 0 and 1.

This strange feeling of a corrected uncertainty margin | Edition Aramesch

Sound on a directed Ultrasound-Loudspeaker, Microphone, Literature, Ear-Protection
“Die Waffe des Krieges ist die akustische Stille… nach der Zerstörung… Die Angst, daß jede Sekunde diese Stille in etwas Lautes etwas Unsicheres ausbricht, ausartet… die Stille vor der Zerstörung und die stumme Vorsicht als Handlung aus dem Defizit.

Lale Rodgarkia-Dara
geboren 1976 in Wien, aufgewachsen in Umgebung ,werkt als Medieninstallateurin, ElektroakustikerIn und Autorin ebenda. Sie ist Gründerin der Elektronik Teatime und ist Wiener Produzentin im internationalen Kunstradio-Netzwerk radia (radia.fm), Teil des Kollektivs Mz. Baltazar’s Laboratory (www.mzbaltazarslaboratory.org) und beteiligt sich an verschiedenen Kollektiven. Momentan läuft in der Stubenbastei 12 der Feldversuch feldversuch.speis.net

Langjährige Zusammenarbeiten in Sound, Literatur und partizipativer Kunst im öffentlichen Raum u.a. mit Ula Schneider, Soho in Ottakring, Caroline Profanter, Veronika Mayer, Gina Mattiello, Ingrid Schmoliner, Christine Schörkhuber, u.a. Seit 2003 hält sie Radio-Workshops mit Jugendlichen und Erwachsenen und gibt Lectures in formellen und informellen Bildungseinrichtungen und Universitäten. (TU-Wien SKUOR skuor.tuwien.ac.at (2013-14), Facultad de Artes de la Universídad Nacional de Córdoba (2015), Pädagogische Hochschule Wien (2016-2017), Kunstuniversität Graz 2017/18.)

Sie erfindet Projekte irgendwie immer mit Literatur, medialer Kunst und zumeist in transitorischen Räumen oder im Radio.
Ausgezeichnet u.a. mit Exilliteraturpreis 2008, Startstipendium des BMUKK 2010, Hörspiel-Stipendium der Filmstiftung NRW 2010, Kompositionsstipendium der Stadt Wien 2011, Hans-Weigel-Literaturstipendium 2012.Jurorin des Hans-Weigel-Literaturstipendiums 2013-2015, Jurorin für den Medienkunstpreis der Stadt Wien 2017.