Sa 3. Februar 2018
20:30

Hervé Samb (SEN/F)

Hervé Samb: guitar, vocals
Pathe Jassi: contrabass, bass
Alioune Seck: sabar percussions
Abdoulaye Lo: percussion
Adiouza: vocals

Sein Instrument klang mal nach Ngoni, mal nach Kora, gedämpft gespielt, dynamisch differenziert und bei Bedarf bis in rockige Soundsphären mündend! (Ralf Dombrowski)

Sein Instrument klingt mal nach Ngoni, dann nach Kora, gedämpft gespielt, dynamisch differenziert – bei Bedarf in rockigen Soundsphären mündend! - der Gitarrist aus dem Senegal schafft seinen eigenen Klangkosmos! Mit seinem neuen Album „Teranga“, könnte es dem Meistergitarristen aus dem Senegal nun endlich gelingen weit über die frankophone WorldJazzSzene hinaus wahrgenommen zu werden, denn die musikalische Mischung ist virtuos. Er bringt westafrikanische und afro -brasilianische Rhythmen zusammen und knüpft sie stellenweise mit einer Brise HIP HOP im Charme der Kreol Musik und radikal bearbeiteten Jazzklassikern, Popimpressionen und macht sogar vor Melodien wie Days of Vine and Roses & Giant Steps nicht halt, die unter seiner Ägide zu neuer Klangschönheit erblühen.

Der Gitarrist Hervé Samb aus dem Senegal erkundet mit seinem aktuellen Album „Teranga“ (2017) seine senegalesischen Wurzeln und lässt basierend darauf ein neuartiges Genre entstehen. Traditionelle westafrikanische Rhythmen und lyrische Gitarrenmelodien finden sich in Jazzklassikern wieder, als ob sie schon immer dahin gehört hätten. Sabar-Jazz könnte man diesen Stil vielleicht nennen, mit dem Hervé Samb sein Herkunftsland ehrt und das Publikum auf eine Reise in den Senegal, dem Land der Gastfreundschaft, oder eben der „Teranga“ einlädt. (Pressetext)