Sa 3. November 2018
20:30

Aria Primitiva (F)

Bettina Frenzel Bettina Frenzel

Nadia Ratsimandresy: ondes martenot, sampler
Cécile Thévenot: keyboards, sampler
Thierry Zaboitzeff: composition, bass, cello, vocals, sampler

Mit freundlicher Unterstützung des Institut Français de Vienna

"Post Rock? Symphonic Rock? Tribal? Zeitgenössisch? Europäisch? Aria Primitiva, das neue musikalische Projekt von Thierry Zaboitzeff, an seiner Seite Nadia Ratsimandresy und Cécile Thévenot, jagt über all diese Straßen hinweg und entwickelt daraus einen sehr persönlichen Weg …“ (J.C. Alluin)

Thierry Zaboitzeff, Komponist und Multi-Instrumentalist, Mitbegründer und stilprägender Protagonist der Avantgarde-Rock-Formation Art Zoyd von 1971 bis 1997, komponiert und spielt live für Film, Tanz, Theater, Multi-Media-Events sowie Realisierung eigener Projekte (Mailänder Scala, Yokohama Festival, Hong Kong Arts Festival, Adelaide Festival, Lincoln Center in New York, Queen Elizabeth Hall, Brucknerfest, Klangwolke, Stade de France, u.v. a.)

Zaboitzeff: „Ich finde bei Nadia Ratsimandresy und Cécile Thévenot einen mir vertrauten elementaren und hochenergetischen Zugang zu Musik. Die sich ergebende Verbindung aus dem ungewöhnlichen Instrument Ondes Martenot mit Keyboards und meinem Instrumentarium (Electric Cello, Bass Guitar, Vocals) ist extrem spannend. Meine Stimme mischt sich mit der des Cellos, den beunruhigenden Martenot-Wellen und den hypnotischen Samples, meist sehr präzise gesetzt, dann wieder frei improvisiert. Wir schaffen einen gemeinsamen Sound, der von perkussiven Rhythmen getrieben und von Harmonien getragen ist und werfen den ZuhörerInnen die Aufforderung zu: Sleep No More!"

„Beruhigend waren die musikalischen Räume von Thierry Zaboitzeff noch nie. Doch sind sie stets von Hoffnung und Sehnsucht bevölkert. Als musikalischer Akteur wendet er sich nicht ab von den dunklen Räumen der Seele. Sein heißes Herz wärmt alles, worauf es seine Aufmerksamkeit lenkt, seien es Menschen, Harmonien oder Sounds. Anders als viele seiner Zeitgenossen setzt Thierry Zaboitzeff immer auf Veränderung und Entwicklung. Wiederholungen im Stil, die so manche kommerziell erfolgreiche Marke etablierten, haben ihn nie interessiert. Immer wieder Aufbruch, immer wieder Neues…“ (Harald Friedl)