So, 08.01.2017
David Helbock Trio 'Into the Mystic' (A)

20:30 h
     
 

 

  David Helbock: piano
Raphael Preuschl: bass ukulele
Reinhold Schmölzer: drums



  Es dauert nicht lange, da erinnert man sich beim Auftritt von David Helbock in der Unterfahrt daran, dass der österreichische Pianist vor drei Jahren bei jenem BMW-Welt-Jazz-Award zu Gast war, dessen Motto "Sense of Humour" lautete. Denn Helbocks Umgang mit der Musikgeschichte, mit dem Klang des Klaviers und mit den Regeln des Musizierens hatte auch diesmal wieder etwas Ironisches, Witziges an sich. Und das, obwohl sich sein neues Projekt "Into The Mystic" durchaus ernsthaft mit dem Mythos wie der Mystik in Verbindung mit dies illustrierender oder davon inspirierter Musik beschäftigt. Das geht von Beethovens zweitem Satz der siebten Sinfonie bis zu John Williams' "Star Wars"-Thema, von der Thelonious-Monk-Hommage bis zur Thad-Jones-Exegese ("A Child Is Born") und bei Helbocks eigenen Kompositionen von der griechischen Mythologie ("Eros") bis zum Altruismus-Appell ("The World Needs More Heroes").

In Helbocks neuem Trio gibt es keine wild herumwirbelnden Multiinstrumentalisten wie Andi Broger und Johannes Bär mehr. Der Humor ist sozusagen leiser, aber trotzdem stets gegenwärtig, mutet doch Raphael Preuschls Bass-Ukulele mit ihren ohne den entsprechenden Resonanzraum erzeugten Tieftönen generell verschroben an, und bedient Reinhold Schmölzer sein Schlagzeug doch konsequent mit kuriosen Schnalz- und Klingellauten. Auch Helbock selbst verfremdet immer wieder den Klang des Flügels, indem er ausgiebig in dessen Innereien herumfuhrwerkt.

Der Witz besteht also im überraschenden Spiel mit den Gegensätzen und im augenzwinkernden Bruch mit Konventionen und Hörgewohnheiten. Der Spaß ist umso größer, weil das auf äußerst intelligente, kreative Weise und auf der Basis einer überragenden Spieltechnik geschieht - was Jazz ergibt, der mit dem gängigen Gattungsbegriff nicht mehr viel gemein hat und beglückte Hörer quer durch alle Genres finden müsste. Glückwunsch also an das Act-Label, das sich Helbock jetzt gesichert hat. (Süddeutsche Zeitung)

Nach vielen enthusiastischen, internationalen Kritiken zu seinen CDs und nach Hunderten Konzerten rund um den Globus auf allen Kontinenten ist der junge österreichische Pianist David Helbock längst auf dem internationalen Parkett der Jazzmusiker angekommen. Das aktuelle Trio des mit dem „Outstanding Artist Award“ des Bundes Österreich ausgezeichneten Pianisten zeigt unkonventionelle und humorvolle Facetten: Raphael Preuschl zupft nicht etwa den Kontrabass, sondern eine Bass-Ukulele. Entsprechend dynamisch, mitunter beinahe eruptiv spielt Reinhold Schmölzer sein Schlagzeug. In lyrischen Passagen ausgesprochen sensibel, in schnellen Momenten mit pointierter Energie und kräftigen Beats. Das neue Programm, das heute präsentiert wird und als CD bei einem der renommiertesten Labels - ACT Music - erschienen ist, taucht in eine mystische Welt ein.
David Helbock hat sich von verschiedenen Geschichten verschiedener Kulturen und deren Mythologie zu seinen Kompositionen inspirieren lassen. So sind treibende, mit dem Zeitgeist gehende Stücke und auch viele ruhige, mystische Momente, die unserer schnelllebigen Zeit einen Gegenpol bieten sollen, entstanden.

„Ein Geschichtenerzähler am Klavier.“ (3sat Kulturzeit)

„Das Mystische in Musik gepackt." (Deutschlandradio Kultur)

„Vollendetes melodisches Spiel." (The London Times)

„Einfach unbeschreiblich." (Jazz thing)

„Die poetische Seite des Jazz." (Der Standard)

„Ganz großes Gefühlskino!" (Kulturzeitschrift)

"Virtuoser Trio Jazz, der Humor besitzt." (Audio)

"Jazz mit erfrischender Unkonventionalität von seltenem Rang. / Album des Monats" (Piano News)

"Helbock lässt sich von Mythen inspirieren und spinnt den Erzählfaden weiter. Was daraus entsteht, ist ein völlig eigenständiges Kunstwerk" (Jazzthetik)

https://www.youtube.com/watch?v=MwdgzFYan3w

 
Eintritt:
EUR 20,00
 


 
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