Do 27. August 2020
19:00

19h Phraim
Nina Reiter: vocals
Viola Hammer: piano
Marc Mezgolits: bass
Peter Primus Frosch: drums

20.30h Carte Blanche: David Six
David Six: piano

Mario Rom: trumpet
Clemens Sainitzer: cello

Lukas König: drums

22 h Purple is the Color
Simon Raab: piano
Štěpán Flagar: tenor, soprano saxophone
Judith Ferstl: bass
Michał Wierzgoń: drums

Wir stellen ab ca. 18h auf "Now Live" und dann öffnet sich automatisch ein Fenster, wo Sie via Vimeo kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wenn Sie wollen, unterstützen Sie dieses Projekt über "Pay as you wish". Vielen Dank & Willkommen im virtuellen Club!

Seit dem 29. Mai dürfen wir (eingeschränkt) Publikum in den Club lassen und zwar dergestalt, dass zwischen den Sitzplätzen mindestens ein Meter Abstand gehalten wird. Wir haben nun alle möglichen Sitzplatzvarianten ausprobiert und glauben eine praktikable Lösung für knapp 90 Besucher gefunden zu haben. Rechtzeitig Karten sichern & Willkommen im Club! CH

We switch over to "Now Live" from about 6 pm and then a window opens automatically, where you can watch the concert free of charge and without any registration via Vimeo. If you want, you can support this project with "Pay as you wish". Thank you & welcome to the (virtual) club!

Since May 29th, we have been allowed to let (limited) audiences into the club in such a way that there is at least one meter between the seats. We have now tried out all possible seating options and believe that we have found a practical solution for almost 90 visitors. Secure tickets in time & welcome to the club!

Phraim

„Tides“, zu Deutsch „Gezeiten“ oder „Ebbe und Flut“, ist der Titel des zweiten Albums der Band „Phraim“, die sich einem modernen Jazzsound verpflichtet hat. Das Quartett arbeitet an seiner Musik als Kollektiv, was durch jahrelange Zusammenarbeit und gegenseitigem Vertrauen möglich wird. Das Ergebnis ist ein kontrastreiches, abwechslungsreiches Programm: Höhen und Tiefen, packende Grooves und atmosphärische Improvisation, selbstbewusstes Interplay oder fragile Zwischenspiele sind kein Widerspruch, wenn der Bandsound so homogen ist. So kann man den Titel vielleicht als Metapher für die Band verstehen: wie bei Ebbe und Flut entstehen verschiedene Wellen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, Höhen und Energien, die zusammen einen musikalischen Ozean ergeben, der genauso vielseitig wie tiefgründig ist. „Tides“ ist kein typisches Album: Es entstand im Rahmen eines Livekonzertes im Studio, dem ein geladenes Publikum beiwohnte. Das Programm wurde einmal durchgespielt – ohne Unterbrechungen, ohne Schnitte. Ob das Endergebnis einen Unterschied hören lässt, muss der/die Zuhörer*in für sich selbst entscheiden, es ist aber nicht zu leugnen, dass die Energie des anwesenden Publikums spürbar ist. „Tides“ erscheint im Frühjahr 2020 und ist sicher ein Release, den man nicht versäumen sollte – es ist eine Weiterentwicklung des Stils, den das Ensemble schon auf ihrem ersten, selbstbetitelten Album erforscht hat und zeugt von einer selbstbewussten, jungen Band, die sich nicht scheut, Kontraste zu erforschen und musikalische Trends zu übergehen. (Pressetext)



David Six

„Für mich geht es in der Musik vor allem um die Magie, die sie im Konzert vermittelt“, sagt David Six, „die Substanz liegt zwischen den Noten und in der Verbindung, die zwischen Musiker und Publikum entsteht.“ Seine Fokussierung aufs Essentielle hat der zunächst klassisch ausgebildet Pianist auch durch die Beschäftigung mit indischer Kunstmusik (Studien bei Manickam Yogeswaran in Berlin sowie in New Delhi) geschärft. (...) In den vergangenen Jahren wurde der 1985 geborene Österreicher auch durch seine Engagements beim internationalen Stargaze-Ensemble bekannt, dessen Kooperationen mit Songschreiber-Größen wie Grant Hart, Lisa Hannigan, Alexi Murdoch u.v.m. neue Schnittstellen von Klassik, Pop und Avantgarde definieren. Darüber hinaus arbeitete Six u.a. mit Bryce Dessner, Terry Riley und Bill Frisell. (Pressetext)

Purple is the Color

Es ist ein Jazz einer ausgesprochen eleganten Note, den dieses Quartett zu Gehör bringt, einer der nicht im Klassischen verharrt, sondern viele interessante Verschränkungen zu anderen Stilen aufweist. Purple is the Color verstehen auf spannende Weise, Brücken zu schlagen und die verschiedenen Elemente in eine gediegene Note zu übersetzen. Die Band will mit ihrer Musik berühren, tief liegende Gefühle freisetzen und etwas auslösen, und das tun sie auf wirklich vielfältige Art. Mit wunderschönen Melodien und Harmonien, die sich unaufhaltsam zu spannungsgeladenen Bögen verweben, mit wunderbar leidenschaftlich verspielten Passagen, die immer wieder auch den Raum für das Experimentelle und Schräge öffnen, mit ruhigen Klängen, die einen sanft umschmeicheln und zum intensiven Träumen animieren, mit spontanen Wendungen, die immer wieder auf andere Fährten locken und, und, und. Purple is the Color treffen genau den Ton, der ohne Umwege die Seele durchflutet und von der ersten Sekunde an die Einladung ausspricht, sich voll und ganz von dem musikalischen Schauspiel hinzugeben. (Pressetext)