Di 14. September 2021
20:30

Lezlie Harrison Quartet feat. Daniel Nösig (USA/A)

Lezlie Harrison: vocals
Sasa Mutic: piano
Hrvoje Kralj: bass
Klemens Marktl: drums
special guest: Daniel Nösig: trumpet

Lezlie always brings such warmth to the bandstand whenever she sings; I always feel at home whenever I play with her. Her voice and her personality are large and strikingly dramatic. She is a true performer. (Roy Hargrove)

Lezlie Harrison ist mit ihrem geschliffenen, gefühlvollen Alt, ihrer beeindruckenden Erscheinung und ihrem aparten Mix aus Jazz, klassischem 70ies Soul und eigenen Nummern in den letzten Jahren ein fester Bestandteil der New Yorker Jazzszene geworden, wo sie in vielen Clubs aufgetreten ist ‒ so auch regelmäßig in der Jazz Gallery mit ihrer eigenen Band und der Roy Hargrove Big Band. Einer dieser Auftritte mit Hargrove wurde von der Website „All About Jazz“ sogar zur „Best Performance of 2006“ gewählt. Koryphäen wie Dr. Lonnie Smith, Johnny O’Neal and Grady Tate haben sie in ihre Ensembles geholt. Beim Charlie Parker Jazz Festival 2007 in Harlem ist sie ebenso aufgetreten wie in Paris oder Istanbul.

Harrison hat sich aber auch auf anderen Gebieten kreativ hervorgetan. Dazu gehören frühe Erfahrungen am Theater mit der Negro Ensemble Company und eine erfolgreiche Karriere als Radio-Moderatorin, zuerst mit einem wöchentlichen Jazz-Programm auf WBGO und in jüngster Zeit mit einer täglichen Sendung für den Blues-Channel auf Sirius Satellite Radio. Weiters ist sie Mitbegründerin der Jazz Gallery.

Derzeit arbeitet Harrison an ihrer ersten CD, mit der sie sich auf die Fundamente ihrer musikalischen Ausrichtung bezieht: den Soul, der sie in Harlem umgeben und geprägt hat, und den Gospel, den sie als Kind in der Methodistenkirche ihres Großvaters in North Carolina gesungen hat. Mit ihrer Vorliebe für Sänger wie Marvin Gaye, Bill Withers, Sly Stone und Johnny Hartman ist es Harrisons Markenzeichen geworden, das klassische 70er-Soul-Repertoire einem Update zu unterziehen. Sie nennt diese Nummern „die Soul-Standards, die mein Leben geformt haben“. Sie bewegt sich vom tiefen Blues-Feeling zum swingenden Jazz-Tune, um am Ende eine gefühlvolle Ballade zu bringen, die einem die Tränen in die Augen treibt. Und das Publikum geht immer mit. (Pressetext)