Fr 1. April 2022
20:30

The P&B Stageband – Little Rosies Kindergarten 'Disco' (A)

Anna Anderluh, Anna Widauer: vocals
Werner Zangerle, Nikolaus Holler, Robert Schröck: reeds
Johannes Bankl: trumpet
Matteo Haitzmann, Florian Sighartner: violin
Clemens Sainitzer: cello
Christopher Pawluk: guitar
Lukas Leitner: keyboards
Philipp Kienberger: bass
Judith Schwarz: drums

Wir starten ca. 1/2 h vor Konzertbeginn den Live-Stream (Real-Time, nach Konzertende nicht mehr abrufbar!). Durch Klicken auf "Zum Livestream" öffnet sich ein Fenster, wo Sie kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im realen & virtuellen Club!

Little Rosies Kindergarten hat die großartige Ehre, in der Saison 2021/22 die Stagebandkonzerte im Porgy & Bess zu füllen. Unter dem Titel „Explorations“ werden wir uns, für Sie, zu jedem Konzert unter anderen Schlagwörtern, Gedanken und Musik machen, um so das riesige Territorium an klanglichen Möglichkeiten, die unser vielköpfiger Kindergarten bietet, zu sichten und abzustecken.

Eine Hand greift an unser Handgelenk und spürt den stetigen Puls. Selbigen aufnehmend thront bald der linke Arm über unserem Kopf, der leicht sich neigt, fast als höre er der Schulter zu, die Spannung findet. Unser Bein, das rechte, steht fest in der Erde, Zehen bohren sich einzeln in umpflügtes Erdreich, gierig schwingt der linke Fuß der Sonne entgegen.

Des Auges Bahn folgend hebt der rechte Arm sich. Eine Drehbewegung zeichnet sich ab, wir folgen mit dem Kopf einem festgelegten Punkt in der Ferne, fixieren ihn, streben ihm zu, während der Rumpf sich im Uhrzeigersinn um das im Boden verankerte Bein dreht und im Abschlag der Hände ein vorläufiges Ende findet.

Der Bauch gibt nach, klafft zusammen und zieht die obere Hälfte, die Schultern, Arme und Kopf, mit sich – Handflächen berühren unseren Boden, küssen ihn kurz, belasten ihn jedoch nicht weiter.

Einer Schaukel gleich erheben wir die Arme, spreizen die Finger zum Himmel, blicken ihnen nach und atmen aus.

Geräuschhaft füllt der Luftstrom unser rechtes Nasenloch. Diesem Umstand gewahr, lenkt sich unsere Aufmerksamkeit abermals auf den Puls des Handgelenks, der unsere Bewegung bis dahin leitete.

Mit erhobenen Händen heben wir den rechten Fuß von der Erde, stellen ihn vor den anderen, beschreiben drei Schritte und betten unsere Arme an den Flanken, eng an unseren Körper.

Nun geben doch die Knie nach, zuerst das linke, danach das rechte und schnell, der zentralen Kraftausschaltung folgend, fallen wir, Knochen für Knochen über einander gestapelt, zu Boden. (Clemens Sainitzer)