Mi 25. Januar 2023
20:30

Benjamin Lackner Quartet feat. Mathias Eick (USA/N/F)

Benjamin Lackner: piano
Mathias Eick: trumpet
Jerome Regard: bass
Matthieu Chazarenc: drums

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Aber das Endprodukt, das diesmal rein akustisch daherkommt, funktioniert grossartig…. manche Stücke sind getragen und ein wenig melancholisch, allesamt lyrisch und nachdenklich, von fast philosphischer ruhe und Gelassenheit. (Benno Bartsch, JazzPodium)

Da sage noch mal einer, es gebe keinen ECM-Sound. Benjamin Lackner ist zwar ein Debütant auf ECM, und doch fängt er mit „Last Decade" die Essenz ein, die dieses Label seit über 50 Jahren ausmacht. In diesem Sinne könnte die Platte auch gut „Last Half Century" heissen…Diese greifbare Vergänglichkeit einer ungreifbaren Erinnerung läuft auf eine aufwühlende Intimität hinaus. „Last Decade" legt eine Sehnsucht frei, die schon sehr lange nicht mehr mit solcher Überzeugungskraft in Musik gegossen Wurde. (Wolf Kampmann, Jazzthing)

Es ist ein Meisterwerk, das im geradezu hypnotischen melodiösen Sog von acht originalen Lackner-Kompositionen (und einem Impromptu seines Bassisten) auf alles solistische «Bekünsteln», auf jede spektakuläre Artistik zugunsten eines hochintegrierten Zusammenklangs und intimen Gedankenaustauschs verzichtet. Die vier singen die Songs gewissermassen, jedenfalls in erster Linie, bei all ihrer hintangestellten, gerade mal gelegentlich auf- blitzenden solistischen Souplesse. Das ist ein ebenso bescheidener wie raffinierter Vorgang, einer allerdings, dessen Raffinesse uns sozusagen erst im Nachklang auffällt. (Peter Rüedi, Weltwoche)

…mit einem unaufdringlichen Ensemblespiel, in dem nicht das Ego des Einzelnen in den Vordergrund gerückt wird, sondern das Gemeinsame, Offene, mit dem Mut zur Lücke und um Raum für die Partner Ausgestattete. Im Verlauf der Stücke schmiegen sich Kontrabass und Klavier, Trompete und Klavier, Kontrabass und Schlagzeug und sehr oft auch alle vier Instrumente aneinander. Ein Solo ist hier kein Schaustück für den Solisten, sondern ein ins Gesamtgeschehen integriertes Nachvornetreten, als drehe es sich bei allem um eine Dekade der Gleichberechtigung und des aufmerksamen Zusammenwirkens. (Werner Stiefele, Rondo)