Sa 30. März 2024
20:30

Café Drechsler 'Farewell Concert' (A)

TICKETS:

Ulrich Drechsler: reeds
Oliver Steger: bass
Alex Deutsch: drums

Wir starten ca. 1/2 h vor Konzertbeginn den Live-Stream (Real-Time, nach Konzertende nicht mehr abrufbar!). Durch Klicken auf "Zum Livestream" öffnet sich ein Fenster, wo Sie kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im realen & virtuellen Club!

„Eben nichts ausmachen, einfach rausgehen und spielen. Keine Solos, aber rhythmische, minimalistisch Motive… die Leute sollen tanzen und berührt sein!“

Café Drechsler Band. Nun, wie kann man so einen Text beginnen, ohne gleich sentimental zu werden, oder ins Pathetische abzugleiten? Einen Text über Abschied nämlich, denn die Lobeshymnen über das Bandkollektiv dürften wohl hinlänglich bekannt sein. „Als akustische Variante des Vienna Electronic Sound der Nullerjahre gegründet, feierten Café Drechsler vor allem als improvisierende Liveband großartige Erfolge. Salopp formuliert: Jazz zum Tanzen.“

Can you see the real me?

Mit dem Uli und dem Alex verbindet mich nicht nur eine 25-jährige Bandgeschichte, es entsteht etwas besonderes, wenn wir miteinander spielen. Oft merkt man das selber gar nicht, aber nach wenigen Takten eines Konzertes beginnt das Publikum zu lachen, zu tanzen, alle sind plötzlich gut drauf. Das ist ein wirkliches Geschenk und das ist eine Sache, die ich an dieser Band sehr schätze!

Der Uli zeichnet sich durch geschmackvolles Spiel und durch seinen ruhigen Puls aus, man kann auch sagen, er hat für mich eine besondere Time. Mit diesem Gefühl und diesem Verständnis im Gepäck entsteht eine besondere Tiefe, wenn wir zusammen spielen. Das ist einfach immer da gewesen. Ein Glück, dass wir uns gefunden haben. Und noch besser, dass wir es erkannt haben. Eine gute Time hat der Alex natürlich auch, aber der war damals so etwas wie ein Jazzstar, als ihn der Uli in die Band geholt hat. Hatte mit Gott und der Welt gespielt und dementsprechend war sein Input in das Projekt: Feuer, Leidenschaft, Überzeugung, Groove, Gestaltung der Improvisationsbögen, Dynamik… etwas Besseres kann dir als bassgeigender „junger Hupfer“ nicht passieren. Die Blasen an den Fingern gehören eben dazu.

Everyone I know goes away, in the end…

„Es folgten ein Majorplattenvertrag mit Tourneen durch die ganze Welt, sogar mit einem Amadeus Award wurde die Band letztendlich ausgezeichnet. Nebenbei bemerkt als erstes österreichisches Bandkollektiv in der Jazz/Word/Blues Schublade. Ich denke, das hat für die Szene wohl einiges eröffnet.“

Wir möchten es heute im Porgy noch einmal so richtig krachen lassen, uns von unserem Publikum verabschieden und euch unsere Dankbarkeit zeigen… kommt und feiert mit uns! (Oliver Steger)