Mo 11. November 2024
20:30

Georg Graewe & Sonic Fiction Orchestra 'Geräusche und Gerüchte' (D/A/AUS)

Frank Gratkowski: clarinet, bass clarinet
Maria Gstättner: bassoon
Martin Siewert: guitars
Sara Kowal: harp
Joanna Lewis: violin
Laura Strobl: viola
Melissa Coleman: cello
Peter Herbert: bass
NN: drums
Georg Graewe: piano

Wir starten ca. 1/2 h vor Konzertbeginn den Live-Stream (Real-Time, nach Konzertende nicht mehr abrufbar!). Durch Klicken auf "Zum Livestream" öffnet sich ein Fenster, wo Sie kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im realen & virtuellen Club!

„Improvisation und Komposition sind zwei Ingredenzien, die sich aufs Engste verzahnen. Es sind Kompositionen, klar notierte Passagen, die Ausgangspunkte für ganz unterschiedliche Klangbilder sind. Konzepte und Spielfolgen sind Impulsgeber, die Improvisationen triggern. So gelingt es Graewe, den individuellen Charakteren seiner Mitmusiker eine Plattform zu bieten und zugleich seine eigenen ästhetischen Vorstellungen zu realisieren.“ - Nina Polaschegg, SWR

„Die Errungenschaften des 20. Jahrhunderts werden gleichsam in Kristallform dargeboten. Spiegelungen und Symmetrien lassen an Anton Webern denken. Im nächsten Augenblick wähnt man sich nahe Canterbury zu Gast, wo die Prog-Jazzer Soft Machine im Unterholz musizieren. Alles ist möglich bei Graewe, nichts wirkt beliebig.“ - Ronald Pohl, Der Standard

„Graewe ist zu einem musikalischen Modell gelangt, bei dem sich die Nachfrage betreffend komponierten und improvisierten Abschnitten nicht stellt. Wie merkte Pierre Boulez einmal an? „Zwischen Spontanem und Gelehrtem besteht von Natur aus kein Unterschied ... der Impuls kann die Refexion ebenso anstacheln wie das Kalkül die Geste beleben kann.“ Und Graewe erfndet in dieser Modalität. Bleibt noch festzuhalten, dass er mit seinem Sonic Fiction Orchestra das derzeit inhaltlich relevanteste großformatige Konzept entworfen hat und zum engsten Kreis wegweisender, zeitgenössischer Jazzkomponisten zu zählen ist. Besser kann man sich nicht empfehlen.“ - Hannes Schweiger, Concerto