Mo 28. September 2026
19:00

Stepan Flagar: tenor, soprano saxophone
Georg Vogel: piano

DUO Flagar / Vogel brings together Czech saxophonist Štěpán Flagar and Austrian pianist Georg Vogel in a distinctive musical dialogue. Positioned between contemporary jazz and free improvisation, the duo develops a clear and individual sound language. Their work is grounded in clearly defined forms that provide structure and direction, while still leaving room for flexibility in performance. Within this framework, the music can shift from transparent, intimate moments to more dense and rhythmically driven passages. Flagar’s saxophone playing combines a melodic lyricism with a wide range of tonal expression. Vogel’s piano offers a precise and responsive melodic counterpart, shaping the flow of the music with clarity and nuance. The result is music that balances structure and openness without losing focus. DUO Flagar / Vogel invites audiences into a concentrated listening experience where interaction, form, and sound remain in continuous dialogue.

Stepan Flagar
Ein 1995 geborener Jazzmusiker schreibt ein Saxofon-Konzert, wo er sich von einem 65-köpfigen Orchester begleiten lässt. Diese außergewöhnliche Idee hat der aus Tschechien stammende Stepan Flagar während seines Studiums an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Flagar, der seit 2014 seinen Wohnsitz in Wien hat, ist einer der spannendsten Vertreter der jungen hiesigen Jazzszene, was sich auch in seinem Mitwirken in den Bands "Purple is the colour" und "Haezz" (zusammen mit dem Trompeter Martin Eberle und dem Bassisten Tobias Vedovelli) niederschlägt.

Georg Vogel
Georg Vogel ist Keyboarder, Komponist und Instrumentenbauer. Neben regelmäßigen Soloauftritten leitet er das 31-Ton-Ensemble Dsilton (mit David Dornig und Valentin Duit), Flower (mit Raphael Preuschl und Michael Prowaznik) sowie Tree (mit Andreas Waelti und Michael Prowaznik); außerdem tritt er im Duo mit Elias Stemeseder, im Trio GeoGeMa mit Matheus Jardim und Gerald Preinfalk sowie mit dem Max Nagl 5 auf. Er komponiert Werke in polytonalen/mikrotonalen Stimmungssystemen und für neu entwickelte Instrumente, wie beispielsweise die 31-Ton-Claviton-Tastaturen; zudem hat er die multitonalen Tasteninstrumente E-, A- und M-Claviton mit jeweils 31 Tasten pro Oktave entwickelt und gebaut. Seine Kompositionen wurden bei zahlreichen Konzerten aufgeführt und auf mehreren Aufnahmen veröffentlicht. Er ist Autor theoretischer Werke zu den Themen n-tolische Taktarten, rhythmische Systematik und Improvisation, Kompositionstechniken sowie polytonale/mikrotonale Musik. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Enharmntolische Theorie & Praxis“ und war Gastdozent für Intonation und Stimmung an der Universität für Musik in Wien sowie bei zahlreichen europäischen Symposien und Konferenzen zum Thema Mikrotonalität.