Lawrence Fields Supersonic Trio (USA)
Lawrence Fields: fender rhodes, piano
Kyle Miles: bass
Ele Howell: drums
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Lawrence Fields ist bekannt für seine faszinierende Musikalität, seine blitzschnelle Klaviertechnik und seinen ausdrucksstarken, persönlichen Sound. Die Musik von Fields, der vom Downbeat Magazine als aufstrebender Star bezeichnet wird, wird international präsentiert. Lawrence' Bands sind in renommierten Jazzclubs weltweit zu hören – darunter das Moods in Zürich, das Porgy & Bess in Wien, das Unterfahrt in München, der Dizzy's Club im Jazz at Lincoln Center, Jazz St. Louis und das deutsche Festival Jazzweek Burghausen 2025.
Fields ist außerdem ein wichtiges Mitglied einiger der derzeit zukunftsweisenden, von Kritikern gefeierten Gruppen, darunter Joe Lovano und Dave Douglas' „Sound Prints“ und die für den Grammy nominierte Chief Adjuah/Christian Scott Group. Nachdem er mit einer Vielzahl unterschiedlicher Künstler (darunter Nicholas Payton, Branford und Delfeayo Marsalis und andere) aufgetreten ist und/oder Aufnahmen gemacht hat und sein von der Kritik gefeiertes akustisches Jazz-Debüt „To the Surface” veröffentlicht hat, kombiniert Fields' neues Supersonic Trio groove-basierte Klänge aus Vergangenheit und Gegenwart – und verschmilzt R&B, Jazz, Hip-Hop und Funk zu einem nahtlosen Ganzen. (Pressetext)
Es hätte nicht viel gefehlt und aus einem der vielversprechendsten jungen Jazzpianisten und Keyboarder wäre ein weiterer Computer Nerd geworden. Geboren 1983 in St. Louis wuchs Lawrence in einer wohlsituierten Mittelstandsfamilie auf. Die Klavierstunden seiner Mutter kollidierten mit seinem Gefallen an Sport und anderen Freizeitaktivitäten und wurden früh eingestellt. Erst in der High School begann er als Perkussionist im Schulorchester. Aber dann war er schon als 17jähriger vollauf mit der IT Welt beschäftigt und verdiente erstes Geld als Software Entwickler.
Eine gewisse Frustation mit dieser Welt lies ihn parallel in der lokalen Jazzszene Fuß fassen und wenig später schon wurde er mit seinem Trio verpflichtet, wenn Jazz Größen wie der Sänger Oscar Brown Jr. eine Rhythmusgruppe für ein Engagement in St. Louis benötigten. Weitere Ermutigung erhielt er vom Pianisten Cyrus Chestnut und dann klappte es tatsächlich mit einem Stipendium in Berklee. Er spielte erste Tourneen mit Stars wie Jeff „Tain“ Watts und bald mit Nicholas Payton, Branford Marsalis und Christian McBride.
Nach dem Berklee Abschluss 2008 begann er eine enge Zusammenarbeit mit Trompeter Christian Sott und Saxophonist Joe Lovano, der ihn in seinem Classic Quartet und seinem Quintet Sound Fields (mit Dave Douglas) präsentierte. Mit letzterem hörte ihn im Sommer 2022 im Wiener Porgy & Bess Club der Produzent Stephan Meyner, der für sein neues Label „Rhythm `n ́ Flow Records“ Ausschau nach neuen Talenten hielt. Tief verwurzelt in der Jazzgeschichte – Oscar Peterson und Herbie Hancock gehören zu seinen Vorbildern – schöpft Fields eine moderne Vision von Jazz, die Rhythmik und Improvisation in den Mittelpunkt stellt. Mit jedem Solo erzählt er eine Geschichte, die in ausholenden fortschreitenden Bögen hochkonzentriert bis zu ihrem Ende voranschreitet, dabei immer eingebettet in das traumwandlerisch sichere Interagieren mit seinen Mitmusikern. (Pressetext)
https://www.lawrencefields.com/electric-trio