Di 13. Oktober 2026
18:00

N/Fight for Nature – Courageous Scientists Award for Environmental and Climate Justice

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Mut beginnt dort, wo Wissen in Taten umgesetzt wird

Sie forschen. Sie erheben ihre Stimme. Sie gehen große persönliche Risiken ein. Der „Courageous Scientists Award“ ehrt Menschen, die Wissen in Taten umsetzen und angesichts des eskalierenden ökologischen und klimatischen Zusammenbruchs für Gerechtigkeit kämpfen. Die Namen der Nominierten werden bei der Preisverleihung bekannt gegeben. Bis dahin hier ein kleiner Einblick in die Aktionen, die gewürdigt werden:

AMAZONAS – BRASILIEN
Für den gemeinsamen Kampf mit dem „Movimento Xingu Vivo para Sempre“ gegen Rohstoffförderungs- und Infrastrukturprojekte, die die Flüsse, Wälder und indigenen Gebiete der Xingu-Region bedrohen.

OKINAWA – JAPAN
Für den Widerstand gegen die Auswirkungen von US-Militärstützpunkten auf Umwelt und Menschenrechte, trotz wiederholter strafrechtlicher Verfolgung durch die Regierung.

NEUKALEDONIEN
Für den Schutz der Artenvielfalt bei gleichzeitiger Stärkung der Rolle junger Menschen und lokaler Gemeinschaften im Naturschutz gemeinsam mit „Gardiens Des Iles“.

ÄTHIOPIEN
Für die Umgestaltung städtischer Gebiete in sozial vernetzte und ökologisch blühende Städte durch die Einbeziehung lokalen und indigenen Wissens gemeinsam mit einer Vielzahl lokaler Organisationen.

VEREINIGTES KÖNIGREICH
Für friedlichen zivilen Ungehorsam gemeinsam mit „Just Stop Oil“ gegen neue Öl-, Gas- und Kohleprojekte – auf Kosten mehrjähriger Haftstrafen.

In diesem Jahr werden erstmals zwei Ehrenpreise für das Lebenswerk an Aktivist*innen aus Nigeria und Honduras verliehen.
Die Preisverleihung wird von Gesprächen mit Shoura Zehetner-Hashemi, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich, und Christine Ax, Vorsitzende des Netzwerks für die Rechte der Natur, begleitet.