Di 17. April 2018
20:30

Alegre Corrêa Group (BRA/A/SEN)

by Alex Seidel by Maria Teresa Piccoli by Alex Seidel

Alegre Corrêa: guitar, vocals
Gerald Preinfalk: reeds
Bertl Mayer: harmonica
Fagner Wesley: piano, keyboards
Alune Wade: bass, vocals
Endrigo Bettega: percussion, drums

Alegre Corrêa, der aus Brasilien stammende Gitarrist, Sänger und Komponist, für den 'Musik machen viel mehr bedeutet als das bloße Spielen der richtigen Noten' (Eigendefinition), ist vor über zwei Jahrzehnten mit seiner Definition ‚Neuer Brasilianischer Musik’ in Europa gelandet um die Trennung von Kopf und Bauch aufzuheben.

Nun geht er den umgekehrten Weg – die Tatsache dass er seit einigen Jahren seinen Lebensmittelpunkt wieder nach Brasilien verlegt hat leitet eine neue Phase in seinem musikalischen Schaffen ein, so etwas wie eine "Sehnsucht nach Wien". So wird der Kern seiner langjährigen Band in Europa mit Gerald Preinfalk und Alune Wade – alle drei verbindet derselbe Geburtstag am 9. Juni – sowie Bertl Mayer nun durch zwei der interessantesten Musiker Brasiliens erweitert: Fagner Wesley und Endrigo Bettega.

Mit dieser neuen Band bündelt der Alegre Corrêa wieder einmal die Vielstimmigkeit seiner musikalischen Herkunft, alter und neuer Formen in eine eigene Fusion der Fusionen. (Pressetext)

Kaum einem anderen Musiker ist es dermaßen perfekt gelungen, die moderne brasilianische Musik mit ihren mitreißenden Rhythmen und die coolen Grooves des zeitgenössischen Jazz miteinander zu verbinden, wie dem brasilianischen Gitarristen, Perkussionisten und Sänger Alegre Corrêa. Dabei ist der 1960 in Passo Fundo/Rio Grande do Sul geborene und schon seit vielen Jahren in Wien lebende charismatische Vollblutmusiker kein großer Theoretiker, sondern lässt bei seinen Konzerten die Funken sprühen, wie er es auch schon beim Vienna Art Orchestra oder bei Joe Zawinuls Syndicate, das er nach dem Tod des Meisters leitete, getan hat. Einer seiner Kollegen war dort der aus Senegal stammende Alune Wade, dessen kraftvoll virtuosem Spiel auf dem E-Bass enorme Explosivkraft zukommt. In der allerersten Liga der Saxophonisten und (Bass-)Klarinettisten spielt der auch vom Klangforum Wien her bekannte Gerald Preinfalk, der sich gleichermaßen in der zeitgenössischen Musik wie im Jazz zuhause fühlt. (Pressetext)