Fr 21. September 2018
19:30
P&B in der Lutherischen Stadtkirche Wien

Chris Jarrett Solo (USA)

Chris Jarrett: church organ

"Wer mit einer solchen Energie, mit pianistischem Furor, aber auch mit einer solchen Brillanz und Subtilität des Anschlags die Tasten zu drücken vermag, sich dabei das sperrige Instrument geradezu einverleibt ... [weckt] die Assoziation eines mythischen Kentaur – halb Klavier, halb Mensch ... phantasievoll, originell, energiegeladen und technisch perfekt." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Von Anfang an ließ der Organist Chris Jarrett dem Strom seiner Ideen ungehinderten Lauf, um sich im Monolog, der zum Dialog mit sich selbst wurde, freizuspielen. Der Grundzug war widerborstig, zugleich aber mischte sich eine ironische Distanz in den Ton, eine Doppelbödigkeit, die vor allem durch grelle Klangfarben oder durch betont gestische Übertreibungen das Spiel auf die Ebene des Surrealen rückte. Musikalische Verflechtungen und Strukturen äußerster Differenzierung und Komplexität. Feinste Veränderungen der Dichte, der Geräuschhaftigkeit und der Verwebungsart. Einanderdurchstechen und Ineinanderfließen klingender "Flächen und Massen". (Pressetext)

Seit vielen Jahren lebt der in den USA geborene Musiker und Komponist Chris Jarrett in Deutschland. In seinen Stücken lässt er Jazz, Klassik, Avantgarde und Weltmusik auf atemberaubende Art und Weise verschmelzen. Dafür wird er von Musikjournalisten auch schon mal als "Rebell" gegen das Pianoestablishment bezeichnet. Vital und impulsiv ist sie, die Musik von Chris Jarrett, voller Brüche und Überraschungen und niemals so leicht einzuordnen in die üblichen Kategorien des Musikbetriebes. Frank Zappa etwa gilt ihm genauso als Vorbild wie die Meister des Barock oder der Moderne. Dementsprechend offen ist auch sein Repertoire, das von atonalen Miniaturen über Sonaten, Filmmusiken und Ballett bis hin zur Oper reicht. (Pressetext)

Lutherischen Stadtkirche Wien, Dorotheergasse 18, 1010 Wien

Eine Kooperation mit der evang. Kirche Wien & Johann Sebastian Bach Schule