Sat May 9, 2026
19:00

Vienna Soundpainting Collective

Marlene Aigner, Caterina Vögel: dance
Antonia Luksch: cello
Petra Slottová: flute
Charlotte Strauch: bass clarinet
Tobias Pöcksteiner: guitar, bass
Camilla Gerstner: clarinet
& special guest Peter Herbert: bass

Sorry this part has no English translation

Das Vienna Soundpainting Collective (vsc) wurde 2023 gegründet und ist das erste Wiener Soundpainting Ensemble.

Durch Soundpainting (Live-Kompositions-Zeichensprache) werden unterschiedliche Zusammenhänge und Überlagerungen zwischen Musik und Bewegung erforscht, improvisiert und transdisziplinäre Performances konzipiert. Alle Performer:innen agieren und reagieren in Wechselwirkung auf Zeichen der Soundpainter:innen und kreieren mit den Kompositionen Klang- und Bewegungsmomente in Echtzeit.

Die musikalische Palette des VSC bewegt sich zwischen Jazz, neue Musik, Pop, A-Capella, humorvollen Impulsen und Geräuschen. Der Tanz spiegelt eine Bandbreite wider, die von expressiver Improvisation über zeitgenössische Technik bis hin zu performativem Ausdruck und Alltagsbewegung reicht.

Derzeit umfasst die Zeichensprache mehr als 1500 Gesten, die dem/der Soundpainter:in zur Verfügung stehen, um den ausführenden Künstler:innen anzuzeigen, welches Spielmaterial verlangt ist. Die Art der Komposition wird von dem/der Soundpainter:in durch die verschiedenen Parameter der Gesten realisiert. Die Soundpainting-Zeichensprache wurde von Walter Thompson in Woodstock / New York im Jahr 1974 entwickelt und seit her von verschiedenen Ensembles und Soundpainter:innen auf der ganzen Welt weiterentwickelt.

In der Brennkammer erwartet das Publikum dieses Mal eine besondere Zusammensetzung, denn das VSC wird verschiedene Gäste auf die kleine Bühne bitten. Soundpainting ermöglicht es nämlich nicht nur, mit Musik und Bewegung zu improvisieren und zu komponieren, sondern auch mit und in anderen künstlerischen Disziplinen wie Schauspiel, Malerei und bildender Kunst.
Das VSC tritt erstmalig mit Künstler:innen auf, die bisher noch nicht mit dem Ensemble auf der Bühne standen und experimentiert mit anderen Disziplinen - live und im Moment.

Am Samstag den 9.5. haben wir als besonderen Gast Peter Herbert eingeladen. Denn Peter Herbert ist für uns ein besonderer Musiker und Wegbegleiter, der bereits in unterschiedlichen Konstellationen mit den Künstler*innen unseres Ensembles aufgetreten ist und einige von uns auch selbst unterrichtet hat. Für junge Kollektive und neue Ensembles sowie für Experimente aller Art ist Peter Herbert eine ganz besonders wichtige Person, da er uns als aufstrebende und neugierige Künstler*innen unterstützt, immer Interesse an neuen Ideen hat und experimentelle Räume sucht und fördert. Mit ihm gemeinsam aufzutreten ist für uns als Kollektiv eine besondere Ehre und deswegen wollten wir ihn bei unserem mittlerweile 3. Auftritt in der Strengen Kammer gerne dabei haben.

Peter Herbert
geboren am Rosenmontag/Schalttag 1960 in Bludenz, aufgewachsen in Bregenz mit den Ideen der ’68er, HTL und klassisches Umfeld zu Hause ohne Fernseher, semi-professioneller Sportkletterer von 1974-81, Kontrabassstudium Klassik/Jazz in Graz von 81’- 86’, mit Fullbrightstipendium ans Berklee College of Music in Boston (87-89) und anschliessend 14 Jahre in NY hängen geblieben als Jazzmusiker. Dort alles gemacht von Shopping mall Christmas Carols bis Carnegie Hall. Die Liste der MusikerInnen ist sehr lang. Mehr als 180 CD/Vinyl inkl. Paul Simon. Auch lebhafter Komponist von solo Kontrabaß bis Orchester. Von 2007-2025 unterrichtend am JIM/Bruckneruni in Linz und heute lebend/arbeitend in Wien.

Am Samstag den 09.05. wird außerdem um 17:00 ein kostenfreier Soundpainting Workshop für interessierte Anfänger:innen und Neulinge aller Altersstufen in der Strengen Kammer stattfinden.