Fri June 29, 2018
20:30

Wolfgang Puschnig 'Songs with Strings' (USA/UKR/AUS)

Wolfgang Puschnig: alto saxophone, flute
Svitlana Varava: vocals
Koehne Quartet
Joanna Lewis, Anne Harvey-Nagl: violins
Lena Fankhauser: viola
Melissa Coleman: cello

Sorry this part has no English translation

Spontan und zufällig hat sich Wolfgang Puschnigs Zusammenarbeit mit dem Koehne Quartett ergeben. "Ich wollte einfach einmal eine meiner Nummern mit einem Streichquartett aufnehmen", so der Saxophonist. Dann aber war Puschnig vom Sound dieses einzigartigen Klangkörpers so begeistert, dass er sich zu Aufnahmesessions entschloss. Schlicht und ergreifend "Songs with Strings" wird das Album heißen, das er gemeinsam mit dem Streichquartett bereits eingespielt hat. (Pressetext)

Wolfgang Puschnig, Aushängeschild des österreichischen Jazz, gilt als großer Lyriker des Altsaxofons, als Musiker, der sein Instrument berührend singen und seufzen lässt. Sein kantables Spiel im Kontext von Streichern zu erproben, scheint da naheliegend, und so entstand das Projekt "Songs with Strings", das Puschnig mit dem Wiener Koehne Quartett unter der Leitung von Violinistin Joanna Lewis (...) am 27. August 2017 beim Jazzfestival Saalfelden erstmals aufführte. (Andreas Felber)

(...) Saxofonist Wolfgang Puschnig führte für sein Projekt Songs with Strings das Koehne Quartett mit Bassist Achim Tang und Perkussionist Patrice Héral zusammen. Als smart-sensiblem Musiker, der Wesentliches mit wenige Noten auszudrücken vermag, gelingen ihm etwa Bluesarrangements von raffinierter Einfachheit wie auch inter essante Überlagerungen von In strumentalfarben bei Balladen. Der Einsatz des Streicherquartetts wirkt am stringentesten aber dort, wo Puschnig komplexe Notengeflechte ersinnt und Koehne sein Können dynamisch ausspielen darf. Alledem war aber Puschnigs instrumentale Erzählkunst der trostvoll melancholische Kompass durch das Dickicht der Jazzgeschichte. Wobei: Der singende Perkussionist Héral war ein munterer Gegenpol, dem das Festival getrost einmal eine Solostunde gewähren sollte. (Ljubiša Tošić, 28.8.2017)