Fri Oct. 26, 2018
20:30

Max Brand Ensemble 'Frei-Spiel' (A)

Max Brand Ensemble
Lineup tba
Richard Graf: artistic director
Christoph Cech: conduction

Dieses Konzert findet im Rahmen der „Tage der Neuen Musik“ statt (Veranstalter: INÖK – Interessengemeinschaft Niederösterreichische KomponistInnen) in Kooperation mit dem ÖKB und mit der freundlichen Unterstützung des bka – Kunstsektion und der Kulturabteilung des Landes NÖ

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Improvisation ist eine Kunstform, die jeden einzelnen Augenblick zu einem spannenden Ereignis werden lässt. Die Zukunft ist noch fern und was bleibt ist die Gegenwart. Das Individuum – in Interaktion mit anderen Individuen – prägt den Klang und die Musik, erschafft dabei eine Meta-Sprache, die sich entweder völlig frei oder nach Parametern entwickelt. Das Max Brand Ensemble vereint einen genetischen Pool zeitgenössischer musikalischer Strömungen, zu dem vielfältige kompositorische Zugänge genauso wie die Improvisation und die (Live-)Elektronik gehören. Das Programm enthält Werke von improvisierenden KomponistInnen bzw. komponierenden ImprovisatorInnen. Darunter eine Uraufführung von Maria Gstättner, die selbst auch in der Welt der Improvisation heimisch und als Fagottistin im Ensemble aktiv ist. Weitere Gäste bereichern das Programm! (Richard Graf)

Max Brand Ensemble - niederösterreichisches ensemble für neue musik

Die INÖK setzt dem großen niederösterreichischen Komponisten Max Brand, der 1980 in Langenzersdorf verstorben ist, ein musikalisches Denkmal. Auf Initiative von Richard Graf und der künstlerischen Zusammenarbeit mit Christoph Cech fand im Klangraum Minoritenkirche Krems im Rahmen der "Tage der Neuen Musik in Niederösterreich 2012" die Gründung des Max Brand Ensembles – Niederösterreichisches Ensemble für Neue Musik statt. Dieses möchte im Geiste Max Brands innovative Kunst und neue musikalische Hörzugänge ermöglichen. Unter „Neuer Musik“ soll ein weites Spektrum musikalischer Ausdrucksformen verstanden werden: Das Vokabular der Neuen Musik – Experiment verdichtete Klangsprache – erweitert um rhythmische Sprachen der Welt, parametrische und freie Improvisation, zeitgenössischen Jazz, elektronische Medien, Kommunikationsexperimente, unorthodoxe Instrumental/Vokalbesetzungen. Mit diesem Kanon an Möglichkeiten soll ein Forum für kompositorisches Quer-nach-vorne-Denken geboten werden. Ende Juni 2013 gab es in Kooperation mit dem Österreichischen Komponistenbund eine Konzertserie auf den Färöer-Inseln und in Dänemark. Dabei wurden vom Max Brand Ensemble mehrere österreichische KomponistInnen zur Aufführung gebracht. (Pressetext)