Do 3. April 2025
19:00

Portrait Sylvia Bruckner w/ Birgitta Flick & Christa Stöffelbauer

Sylvia Bruckner: piano
Birgitta Flick: tenor saxophone
Christa Stöffelbauer: dance

Die drei Künstlerinnen verbindet das Interesse einen Raum, der sich aus der unmittelbaren Interaktion von Musik und Tanz entfaltet gemeinsam zu gestalten, auszuloten zu transformieren und nach neuen Möglichkeiten der Interaktion zu forschen. Im Zusammenspiel suchen sie nach Klangverwandtschaften, nach subtilen Details, die sich zwischen Instrument und Körper, zwischen Musik und Bewegung manifestieren und im Moment des Schaffens einen Raum entstehen lassen, der spezifisch, lebendig und in ständigem Wandel begriffen ist. Dieser Abend ist eine Einladung, mit in diese immer neue, offene Dimension von Musik, Tanz und Improvisation einzutauchen.

Sylvia Bruckner ist eine der bekanntesten österreichischen Jazzpianistinnen und hat mit ihren Kompositionen und Improvisationen einen ganz eigenen Stil und Sound entwickelt. Ihre Werke reichen von Neuer Musik über Free Jazz bis hin zu experimenteller Rockmusik, die sie sowohl solo als auch mit instrumentalen und vokalen Partnern realisiert. Sie ist eine prominente Persönlichkeit in der europäischen Improvisationsmusikszene. Sie hat mit namhaften Musikern wie John Butcher, Hamid Drake, Joëlle Léandre, Tony Buck, Susanna Gartmayer, Didi Kern, Martin Siewert, Willi Kellers und vielen anderen zusammengearbeitet. Neben dieser Zusammenarbeit gibt sie auch Solokonzerte, bei denen sie ihren Einfallsreichtum und ihre große Ausdrucksvielfalt unter Beweis stellen kann.

Birgitta Flick lebt als freischaffende Saxophonistin und Komponistin in Berlin. Ausgebildet am Jazz-Institut Berlin (UdK/HfM „Hanns Eisler“) und am Royal College of Music in Stockholm sowie durch private Studien bei Connie Crothers in New York City, arbeitet sie international mit eigenen Ensembles in Berlin, Stockholm und New York City und komponierte für Klangkörper wie u.a. LUX:NM (DE), das Vokalensemble VoNo (SE) oder den Jugendchor der Berliner Staatsoper. Ihre Arbeit wurde u.a. vom Berliner Senat, der Initiative Musik gGmbH und dem JazzBaltica-Förderpreis gefördert und ist durch eine umfangreiche Diskographie sowie eine Chorausgabe beim schwedischen Gehrmans Musikförlag dokumentiert. Sie ist Doktorandin im Bereich der künstlerischen Forschung am Artistic Research Center der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Christa Stöffelbauer ist Tänzerin, Performerin und Tanzvermittlerin in Wien und produziert Tanzperformances in Zusammenarbeit mit KünstlerInnen aus verschiedenen Disziplinen. Sie studierte zeitgenössischen Bühnentanz bei Sozo Visions in Motion in Kassel, absolvierte ein Studium der Bewegungspädagogik (IGRC)® und einen BA in Sozialer Arbeit an der FH Campus Wien. Sie arbeitet international mit Instant Composition im Kontext von Tanz- und Musikperformances in Theaterräumen und ortsspezifischen Arbeiten im urbanen Raum. Ihr Interesse gilt dem Potenzial der kollaborativen Komposition und dem unendlichen Ausdruck des tanzenden Körpers im Moment im Verhältnis zu Zeit, Klang, Raum und Publikum sowie der Scha;ung von Räumen, in denen dieser künstlerische Austausch möglich ist. Sie tanzte in Arbeiten, die unter anderem im Gallus Theater Frankfurt, Kulturhaus Dock 4 Kassel, documenta Halle, Kasseler Dokfest, Das LOT Wien, Kultursommer Wien, Ljubljana City Museum, IMMEDIATUS BIENNALE Brno, WUK Wien gezeigt wurden.