So 12. Oktober 2025
19:00

Caitlin Jones (USA) / Mivos Quartet (USA/I) / Ensemble Hopper (B)

Lukas Ligeti: composer

Caitlin Jones: marimba

Mivos Quartet
Olivia De Prato, Maya Bennardo: violins
Victor Lowrie Tafoya: viola
Nathan Watts: cello

Ensemble Hopper
Julie Vercauteren: soprano
Nathalie Angélique: viola
Ian-Elfinn Rosiu: cello
Albane Tamagna: flutes
Rady Mathey: clarinets
Rémi Lafosse: percussions
François Couvreur: guitars, artistic director

Program

Caitlin Jones (Marimba)
• Thinking Songs for marimba solo

Mivos Quartet
• Moving Houses for string quartet
• Entasis for string quartet

Ensemble Hopper (with Julie Vercauteren, soprano; Francois Deppe, conductor)
• Aquifères for chamber ensemble
• Six Arpeggiators for chamber ensemble
• La Parole Seule for soprano and chamber ensemble

Wir starten ca. 1/2 h vor Konzertbeginn den Live-Stream (Real-Time, nach Konzertende nicht mehr abrufbar!). Durch Klicken auf "Zum Livestream" öffnet sich ein Fenster, wo Sie kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im realen & virtuellen Club!

Am 12. und 13. Oktober präsentiert das Porgy&Bess in Wien eine zweitägige Personale meiner Musik.

Das Programm dieser Personale ist äußerst reichhaltig und beinhaltet eine Uraufführung und viele österreichische Premieren.

Die amerikanische Marimba-Solistin Caitlin Jones – zum ersten Mal in Europa – spielt die ÖEA meines Marimba-Solostückes Thinking Songs. Als Kostprobe unten ein Video dieses Stückes mit der Marimbistin Ji Hye Jung. Das Mivos Quartet spielt ein älteres Streichquartett (Moving Houses, komponiert für das Kronos Quartet) und ein neueres (Entasis). Das Ensemble Hopper reist aus meiner neuen Heimat* Belgien an mit drei Werken, Six Arpeggiators (ÖEA), der UA der überarbeiteten Fassung von Aquifères, sowie der ÖEA der "one woman mini opera" La parole seule (Libretto: François Emmanuel) mit der Sopranistin Julie Vercauteren.

Mein New Yorker kollaboratives Trio Hypercolor mit Eyal Maoz (Gitarre), James Ilgenfritz (Bass) und mir (Drums) kommt zum ersten Mal nach Wien und spielt Musik im Grenzbereich von Free Jazz, Prog, Indie Rock und unkategorisierbarer Experimentation, und ich spiele ein Set meiner Solomusik für das elektronische "Marimba Lumina" (entworfen von Donald Buchla), die ich schon in unzähligen Orten auf 6 Kontinenten präsentieren konnte, aber noch nie in Wien.

Eine vielfältigere Übersicht meiner Musik könnte man in 2 Tagen kaum präsentieren. Ich freue mich, diese Klänge mit euch allen zu teilen!

(Übrigens: diese ganze Personale reist nach den Wiener Konzerten nach Budapest, wo die Konzerte am 14. und 15. Oktober beim Liszt-Festival im Budapest Music Center wiederholt werden.) (Lukas Ligeti)

Lukas Ligeti vereint in seinen Kompositionen verschiedenste Inspirationen und Traditionen, darunter die europäische Avantgarde, afrikanische Einflüsse, Jazz und den Geist der experimentellen Musikszene New Yorks. Dabei erforscht er musikalische Prozesse, komplexe polymetrische Strukturen und Möglichkeiten interkultureller Zusammenarbeit – viele seiner Werke wurzeln in seiner intensiven Beschäftigung mit der Musik Afrikas. Selbst gefragt als Perkussionist im Bereich Jazz und freie Improvisation arbeitet Lukas Ligeti seit langem mit Live-Elektronik und ist daneben Initiator zahlreicher interkultureller Musikprojekte. 2023 war er der künstlerische Leiter der ersten World New Music Days der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) auf dem afrikanischen Kontinent. Nach vielen Jahren in den USA lebt der gebürtige Wiener seit kurzem in Belgien, wo er eine Kompositionsprofessur am Conservatoire royal de Bruxelles innehat. Die den beiden Konzerte zeigen anlässlich des 60. Geburtstags das weite Spektrum des Komponisten und Musikers Lukas Ligeti auf, von durchkomponierter bis hin zu improvisierter Musik. (Pressetext)