Di 17. März 2026
20:30

Lisa Bassenge Trio w/ Jacob Karlzon & Andreas Lang (D/S/DK)

Lisa Bassenge: vocals
Jacob Karlzon: piano
Andreas Lang: bass

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Lisa Bassenge ist zurück, und sie hat Blumen mitgebracht. Mit »Wildflowers« vollendet sie ihre Trio-Trilogie, wieder mit Jacob Karlzon am Klavier und Andreas Lang am Bass – wie schon bei »Borrowed and Blue« (2018) und »Mothers« (2020).

Elf Songs sind es diesmal, scheinbar querbeet und doch aus einem Guss. Von Dolly Parton bis Depeche Mode reicht die Bandbreite auf »Wildflowers«, von Bob Dylan bis Death Cab for Cutie. Dazu Lisa Bassenges hintergründig-melancholische Eigenkomposition »Morning Sounds Of Spring«. Ein bunter Strauß, aber so wie die drei ihn arrangieren und darbieten, wirken die einzelnen Stücke nicht zusammengewürfelt, sondern wie Kapitel einer Erzählung. Jedes schillert für sich, doch das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Das gilt auch für das Trio selbst. Die beiden Musiker – Jacob Karlzon aus Schweden und Andreas Lang aus Dänemark – betten Lisa Bassenges unverwechselbare Stimme in einen warmen, im besten Sinn ›skandinavischen‹ Sound: entspannt, aber stets verbindlich; sehr spielfreudig, aber nie aufdringlich. »Dieser Sound hat uns gefunden«, sagt Lisa Bassenge. Und auf »Wildflowers« haben die drei ihn zur Vollendung gebracht. Jeder Takt des Albums bezeugt die unglaubliche Chemie zwischen der Sängerin und den Musikern.

Was die Songs außerdem verbindet, ist die Qualität der Lyrics. Es sind poetische Texte von existentieller Tiefe, und in Lisa Bassenges eindringlicher Interpretation und glasklarer Phrasierung werden sie zum berauschenden Kopfkino.

Ist das nun Jazz, Pop oder Chanson? Mit »Wildflowers« zeigt das Lisa Bassenge Trio einmal mehr souverän, wie fließend die Grenzen zwischen vermeintlich ganz unterschiedlichen Genres sind. Diese Musik braucht keine Schublade. Es geht ihr um die Schönheit und Wahrheit der Songs. (Pressetext)

Mit einem neuen Live-Programm kehrt Sängerin Lisa Bassenge auf die Bühnen zurück. An ihrer Seite stehen erneut ihre bewährten Mitmusiker: Pianist Jacob Karlzon und Bassist Andreas Lang, mit denen sie bereits zahlreiche Projekte und Tourneen realisiert hat.

Das Repertoire umfasst – typisch für Bassenge – einen scheinbar wilden, doch stets stimmig verbundenen Mix aus Pop-, Singer-Songwriter- und Jazz-Elementen. Das Spektrum reicht von Elliott Smith bis Duran Duran, von Billie Holiday bis Björk. „Es geht immer um die Aussagekraft der Songs – das ist für uns der rote Faden“, betont die Berliner Künstlerin. So finden sich in diesem Live-Programm ein Titel von Hank Williams ebenso wie Madonnas „Frozen“ oder „Catch“ von The Cure.

Auch zwei Eigenkompositionen sind Teil des Konzertprogramms: das titelgebende Stück „Two Whole Summers, Half a Life“, eine Hommage an die Kraft von Freundschaft und Jugend, sowie die Neo-Folk-Ballade „I’m Getting Old“. Beide Werke unterstreichen eindrucksvoll Lisa Bassenges eigene künstlerische Handschrift.

Seit über zwei Jahrzehnten steht Lisa Bassenge für stilistische Offenheit und eine charakteristische Stimme, die jedem Song neue Nuancen verleiht. Trotz aller Vielfalt bleibt der Jazz die klangliche Basis. Der skandinavisch entspannt anmutende Sound von Karlzon und Lang verleiht den Interpretationen eine weiche, atmosphärische Tiefe. Das Publikum erwartet ein reichhaltiger, ebenso moderner wie zeitloser Klangkosmos – live noch unmittelbarer und intensiver erlebbar. (Pressetext)