Di 16. Februar 2027
20:30

Wednesday Night Prayer Orchestra (A)

Robert Schröck, Ludwig Bekic, Clemens Salesny, Christian Gonsior, Monika Geyer: saxophones
Markus Pechmann, Walter Fend, Thomas Berghammer, Lukas Hartl: trumpets
Karel Eriksson, Matthias Zeindlhofer, Áki Wellsandt, Johanna Martius, Robert Bachner: trombones
Stephanie Weninger: piano
Helene Glüxam: bass
Lukas Aichinger: drums

Wir starten ca. 1/2 h vor Konzertbeginn den Live-Stream (Real-Time, nach Konzertende nicht mehr abrufbar!). Durch Klicken auf "Zum Livestream" öffnet sich ein Fenster, wo Sie kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im realen & virtuellen Club!

Als der Komponist und Saxophonist Ludwig Bekic vor drei Jahren das sechzehnköpfige Wednesday Night Prayer Orchestra gründete, trafen sich die Musiker wöchentlich, um im Little Stage in Wien Bigband-Musik zu spielen. Zu Beginn bildete die Musik der alten Meister Duke Ellington, Carla Bley, Gil Evans und natürlich ihres Namensgebers Charles Mingus ihre gemeinsame musikalische Grundlage. Durch freie Improvisation und maßgeschneiderte Arrangements war es ihr Ziel, die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Wiener Jazzszene in einem einzigen Ensemble zu vereinen.

Auf diese ersten Erkundungen folgten zahlreiche musikalische Exkursionen. Dazu gehörten die Erforschung der Archive der ORF Big Band, die Zusammenarbeit mit Christian Radovan und seiner Musik aus der Clarke-Boland Big Band sowie die Aufführung von Hans Kollers selten zu hörenden, aber nach wie vor hochaktuellen Big-Band-Suiten.

Sechzig Konzerte später und praktisch noch immer in der Originalbesetzung ihrer ersten Aufführung ist aus dem bloßen „Projekt” eine vollwertige Band geworden. Im folgenden Jahr seines Bestehens widmet sich das Wednesday Night Prayer Orchestra seinen eigenen Kompositionen: Lukas Aichinger, Ludwig Bekic, Helene Glüxam und Áki Wellsandt steuern ihre Werke bei: komplexe, heterogene, manchmal satirische Stücke, die stets im offenen Dialog mit dem Jazz und verwandten Genres stehen und konsequent eine Plattform für die intimen Solokadenzien und vielschichtigen Improvisationen dieser eloquenten Musiker bieten.

Die Workshop-Konzerte finden auch in der dritten Saison wieder in der Wiener Little Stage statt. Ein Abend im ORF RadioKulturhaus bildet den Abschluss einer dreitägigen Aufnahmesession für ihr Debütalbum. Und ab September 2026 wird das „fleißigste Jazzorchester der Stadt“ zehn Monate lang als Stageband im Wiener Jazzclub Porgy & Bess zu hören sein. (Pressetext)