Di 30. Juni 2026
20:30
ipop Keyboard & Piano Special

Elias Tiefenbacher Trio / Oprah Sol / ipop Keyboard Ensemble Extended plays Herbie Hancock (A)

Elias Tiefenbacher Trio
Elias Tiefenbacher: piano
Valentin Ak: bass
Robin Weber: drums

Oprah Sol – Modern Art Quartett
Philipp Laher: piano, synthesizer
Kathi Angerer: bass, synthesizer
Alexander Distl: drums
Michael Auinger: tenor saxophone

ipop Keyboard Ensemble Extended plays Herbie Hancock
Jayden Harebottle: saxophone
Julian Kiesenhofer: keyboards
Hannah Roitinger: keyboards
Elisabeth Seitinger: keyboards
Florian Gruber: keyboards
Benedikt Ludwiczek: keyboards
Dominik Hubmann: drums

Im ersten Teil des Abends präsentieren die beiden Pianisten und Keyboarder Elias Tiefenbacher und Philipp Laher aus der Klasse von Martin Gasselsberger Ausschnitte ihres gegenwärtigen musikalischen Schaffens.

Das Elias Tiefenbacher Trio vereint klangliche Neugier, rhythmische Raffinesse und emotionale Direktheit zu seiner eigenen musikalischen Sprache. In der klassischen Besetzung mit Klavier, Kontrabass und Schlagzeug formt die Band einen modernen Sound, der zwischen Groove, Improvisation und Melancholie changiert.

Oprah Sol rund um Philipp Laher ist ein zeitgenössisches Jazz/Fusion-Ensemble, das Komposition, Improvisation und modernes Sounddesign miteinander verbindet. Die Musik verbindet akustische Wärme mit elektronischen Texturen und entwickelt daraus eine eigenständige klangliche Identität. Das Ergebnis ist eine lebendige, sich stetig wandelnde Klanglandschaft – geprägt von Neugier, intensivem Zusammenspiel und einem zukunftsorientierten Verständnis von Jazz.

„Wie viele Keyboards braucht eine Band?“
Dieser Frage geht im zweiten Teil das ipop Keyboard Ensemble Extended der mdw-Universität für Musik und darstellende Kunst Wien unter der Leitung von Philipp Nykrin und Herbert Pichler auf den Grund - in der Interpretation von Kompositionen aus der Feder des Tasten-Großmeisters Herbie Hancock. Bekanntermaßen sowohl eine der wichtigsten Stimmen des Jazz-Klaviers, als auch Wegbereiter in der Erweiterung des akustischen Instrumentariums des Jazz durch die enormen klanglichen Möglichkeiten von Synthesizern oder anderen elektronischen Tasteninstrumenten, veröffentlichte Hancock als Bandleader in seiner früheren elektronischen Schaffensperiode bahnbrechende Alben wie „Head Hunters“, „Thrust“ oder „Man-Child“, welche Menschen mit unterschiedlichen Hörinteressen in der ganzen Welt erreichten. Von diesen Alben werden an diesem Abend einige Klassiker zu hören sein, zu erwarten sind aber nicht nur “Covers“, sondern vielmehr zeitgemäße Interpretationen durch junge Musikerinnen und Musiker - wobei eine große Gewichtung auf die Erweiterung der vorliegenden Keyboardparts durch ein „Keyboardorchester“ mit aktuellen, faszinierenden Soundmöglichkeiten gelegt wird.
(Die Antwort auf die vorab gestellte Frage lautet natürlich: „Viele!“)