Di 26. Mai 2026
20:30

Max Gruber & Heinz Ditsch 'Song to Myself' (A)

Max Gruber: text, recitals
Heinz Ditsch: piano, vocals
Franz Schaden: bass
Georg Edlinger: drums

Wir starten ca. 1/2 h vor Konzertbeginn den Live-Stream (Real-Time, nach Konzertende nicht mehr abrufbar!). Durch Klicken auf "Zum Livestream" öffnet sich ein Fenster, wo Sie kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im realen & virtuellen Club!

Heinz Ditsch und Max Gruber haben zusammengefunden, um an eine uralte künstlerische Tradition dieser Stadt anzuknüpfen - die Verbindung von Poesie, Musik, Performance und Modernität, die mit Namen wie Abraham a Sancta Clara, Nestroy, Bayer, Artmann und Jandl untrennbar verbunden ist.

In dieser Tradition stand das legendäre Ensemble „Des Ano“, mit dem Gruber das Kunststück fertigbrachte, ein eigenes Genre zu definieren: RAP als "Rhythmisch Ausgeführte Poesie". „DIE ZEIT“ schrieb, Gruber wäre der "neue Hauspoet der schwarzen Wiener Schule der Trauer, der Melancholie, der Musikalität, der lauernden und manchmal zeternden Gemeinheit.“ Elke Heidenreich fand im bösen „Kleinen Mann“ ihr Lieblingsstück. Mit dem neuen Programm „Song to Myself“ wird diese Tradition fortgeführt.

Heinz Ditsch, Akkordeonist beim Kollegium Kalksburg, findet zu seiner alten Liebe, dem Jazz, zurück und leitet ein klassisches Klaviertrio. Schlagzeuger Georg Edlinger und Kontrabassist Franz Schaden, stellen ihre stilistische Vielseitigkeit unter Beweis.
Mit Max Gruber als Rezitator, werden alle Formen der Begegnung, Verschmelzung und Konfrontation zwischen Musik und Sprache ausgelotet.

Eine Musik, die so beredt ist wie die Sprache musikalisch. „Song to Myself“ erzählt von den Schwierigkeiten, im Leben zu großer Form aufzulaufen und die Ursachen für die eigene, hart erarbeitete Bedeutungslosigkeit zu erforschen. Als musikalisch-literarische tour de force, die zwischen Konzert, literarischer Performance, Sprechoper, Theaterabend, hohen Leberwerten und tiefer Melancholie oszilliert und auch Augenblicke „verantwortungsloser Heiterkeit“ (© Karl Kraus) nicht scheut. (Pressetext)