Sa 19. September 2026
20:30

European Jazz Workshop Orchestra 'New concepts of the 2nd Viennese School: Artistry in Rhythm' (A/D/I/ESP)

Teilnehmende Lehrende:
Markus Geiselhart, Wien, Markus Harm, Wien, Helge Sunde, Oslo, Morton Halle, Oslo, Steffen Schorn, Nürnberg, Roberto Bonati, Parma, Néstor Giménez, Barcelona

European Jazz Workshop Orchestra 2026:
Laura Detterbeck (Nürnberg), Alice Tarabella (Parma): vocals
Sophie Rothner (Wien), Valeria Hubareva (Nürnberg): violin
Lia Lootsma (Wien): viola
Rosalie Hasenbacher-Lenger (Wien): cello
Sara Visel (Oslo): flute
Luis Stauss (Wien): alto, soprano saxophone clarinet
Marlene Erker (Wien): alto, soprano saxophone, clarinet, flute
Alejandro Portella (Barcelona): tenor saxophone, clarinet, bassclarinet
Edoardo Filippi (Parma): tenor, soprano saxophone
Alen Pavlic (Wien): baritone, soprano saxophone, bassclarinet
Jakob Heindl (Wien), Roger Mora (Barcelona), Erlend Strand Rolfsen (Oslo), Fabio Frambati (Parma): trumpet, flugelhorn
Peter Robertstad (Oslo), Matthias Bernsteiner (Wien), Marina Calleja (Barcelona): trombone
Frederik Abel (Wien): bass trombone, tuba
Iver Graabræk-Dyndahl: vibraphone
Sikia Masters Heien (Oslo), Francesco Bertellini (Parma): guitar
Cesare Panizzi (Parma): piano, keyboards
Russel Snyder (Nürnberg), Felix Loidl (Wien): bass
Francesco Baldini (Parma), Bendik Orla Jönk (Oslo): drums

Teilnehmende Universitäten: mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Österreich), Hochschule für Musik Nürnberg (Deutschland), Norwegian Academy of Music Oslo (Norwegen), Conservatorio di Musica „Arrigo Boito“ Parma (Italien), Escola Superior de Música de Catalunya Barcelona (Spanien)

Wir starten ca. 1/2 h vor Konzertbeginn den Live-Stream (Real-Time, nach Konzertende nicht mehr abrufbar!). Durch Klicken auf "Zum Livestream" öffnet sich ein Fenster, wo Sie kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im realen & virtuellen Club!

Der European Jazz Workshop 2026 an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien nimmt die „Zweite Wiener Schule“ mit ihrer von Schönberg, Webern und Berg entwickelten Zwölftontechnik als Ausgangspunkt. Im Zentrum steht die Frage, wie sich diese kompositorischen Prinzipien in heutigen Large-Ensemble-Kompositionen im Jazz einsetzen lassen – sowohl als direktes Gestaltungsmittel als auch als Inspirationsquelle für neue ästhetische Ansätze.

Unter dem thematischen Bogen „Artistry in Rhythm“ soll gezeigt werden, dass selbst komplexe seriell geprägte Materialien in ein rhythmisch-groovendes Konzept überführt werden können. Damit wird auch eine Verbindung zur Jazztradition hergestellt, insbesondere zu Stan Kenton, in dessen Ensemble der Komponist Bob Graettinger Techniken der Zweiten Wiener Schule in eindrucksvoller Weise integrierte.

„Artistry in Rhythm“ bringt das Thema dann aber auch wieder zurück nach Wien, wo Mathias Rüegg mit dem Vienna Art Orchestra unter diesem Titel ein Album veröffentlicht hat, auf dem er jeder europäischen Hauptstadt einen Titel gewidmet hat.

In einer ersten Arbeitsphase im Februar wurde den Teilnehmenden Studierenden das Thema vorgestellt und Wege aufgezeigt, wie die „Zweite Wiener Schule“ kreativ in der eigenen kompositorischen Arbeit eingesetzt werden kann. In der zweiten Arbeitsphase im September werden nun die Eigenkompositionen der Studierenden für das European Jazz Workshop Orchestra erarbeitet und bei einem Konzert im Wiener Porgy&Bess präsentiert.