Fr 27. November 2026
20:30

Scott Kinsey Group 'Sightseeing' (USA/HU)

Scott Kinsey: keyboards
Nir Felder: guitar
Hadrien Feraud: bass
Gergo Borlai: drums
Mer Sal: vocals

Wir starten ca. 1/2 h vor Konzertbeginn den Live-Stream (Real-Time, nach Konzertende nicht mehr abrufbar!). Durch Klicken auf "Zum Livestream" öffnet sich ein Fenster, wo Sie kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wir ersuchen Sie aber, dieses Projekt über "Pay as you wish" zu unterstützen. Vielen Dank & Willkommen im realen & virtuellen Club!

Dieses kraftvolle Ensemble wird im November 2026 durch Europa touren und dabei das bahnbrechende Vermächtnis von Weather Report und Joe Zawinul feiern, zusammen mit Musik aus Scott Kinseys neuester Veröffentlichung KNZY. Mit ihrer dynamischen Mischung aus Innovation, Virtuosität und tiefer musikalischer Chemie verspricht die Scott Kinsey Group ein unvergessliches Live-Erlebnis, das Vergangenheit und Gegenwart im Geiste des besten Electric Jazz verbindet.

Scott Kinsey
Der Keyboarder, Komponist und Produzent Scott Kinsey ist eine der prägenden Stimmen des modernen Electric Jazz. Der aus Michigan stammende Kinsey, der 1991 sein Studium am Berklee College of Music im Fach Klavier abschloss, etablierte sich schnell an der Spitze der Fusion-Szene, schloss sich der wegweisenden Band Tribal Tech an und trug dazu bei, deren einflussreichste Besetzung zu formen. Über seine Arbeit mit Tribal Tech hinaus hat Kinsey ein umfangreiches und vielfältiges Werk als Sideman, Produzent und Kollaborateur geschaffen und neben Kurt Rosenwinkel, Matt Garrison, Jimmy Herring und Michael Landau neben vielen anderen zu Aufnahmen, Live-Auftritten und Soundtracks beigetragen. Seine Produktions- und Mastering-Arbeit zeugt ebenfalls von seinem tiefen musikalischen und technischen Verständnis. Eine zentrale Figur in Kinseys künstlerischer Entwicklung war seine langjährige Freundschaft und Mentorenschaft mit dem legendären Joe Zawinul. Ihre Zusammenarbeit gipfelte darin, dass Kinsey 2002 Zawinuls Album „Faces and Places“ produzierte. Seit Zawinuls Tod im Jahr 2007 ehrt Kinsey den visionären Geist seines Mentors weiterhin, sowohl durch seine Arbeit mit der Zawinul Legacy Band 2.0 als auch durch seine eigene fortwährende Erforschung von Synthese, Improvisation und der sich entwickelnden Sprache des Electric Jazz.

Nir Felder
Von NPR als „der nächste große Jazzgitarrist“ bezeichnet, von der New York Times als „Wunderkind“ gefeiert und von der Montreal Gazette als „unglaublich“ bezeichnet, ist Nir Felder eine neue Stimme der Jazzgitarre. Aufgewachsen in den Vororten von New York City, verbrachte Felder seine Jugend damit, in Rockbands zu spielen, während er sich im örtlichen Plattenladen mit Jazz vertraut machte – inspiriert von Ikonen wie John Coltrane bis hin zu Voodoo Chile Jimi Hendrix. Nachdem er das Berklee College of Music mit einem Vollstipendium besucht hatte, zog Felder 2006 nach New York City und wurde schnell zu einem der gefragtesten Begleitmusiker der Stadt. Er spielte in Bands unter der Leitung der Grammy-Gewinnerin Esperanza Spalding, von Terri Lyne Carrington (deren jüngste Veröffentlichung mit Felder an der Gitarre einen Grammy für das beste Jazz-Instrumentalalbum gewann), Jack DeJohnette, Greg Osby, Joey DeFrancesco, Eric Harland, Jose James, Meshell Ndegeocello und Cindy Blackman. Außerdem trat er mit der New York City Opera, Dianne Reeves, Bobby McFerrin, Stanley Clarke, Lizz Wright, Matisyahu, Black Sheep und anderen an Veranstaltungsorten wie der Radio City Music Hall und dem Village Vanguard sowie bei den nationalen Fernsehsendern NBC und Fox auf.

Hadrien Feraud
Als der in Frankreich geborene E-Bass-Phänomen 2007 mit seinem Debütalbum auf der Bildfläche erschien, waren die Jaco-Vergleiche nicht unberechtigt. Selten ist ein so junger Musiker aufgetaucht, der in der Lage ist, das Erbe von Pastorius in vollem Umfang zu übernehmen und dem Instrument noch mehr Möglichkeiten zu eröffnen. Seitdem hat Feraud nicht enttäuscht: Er hat zwei Soloalben veröffentlicht und mit Jazz-Rock-Legenden wie John McLaughlin, Chick Corea, Mike Stern und jüngst Hiromi Uehara aufgenommen bzw. gespielt.

Gergo Borlai
Der ungarische Schlagzeuger Gergo Borlai ist einer der dynamischsten und gefragtesten Musiker der internationalen Szene. Der virtuose Musiker, der für seine explosive Kreativität und Präzision bekannt ist, hat auf mehr als 300 Alben mitgewirkt und in seinem Heimatland zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter zwei Lifetime Achievement Awards, zwei Gold Record Awards, den Golden Drumstick Prize und den Artisjus Lifetime Achievement Award. Borlai ist bekannt für seine atemberaubenden Soli und sein kraftvolles Groove-Gefühl und hat sich als eine der führenden Figuren des modernen Schlagzeugspiels etabliert. Als Pädagoge und Kliniker hat er Meisterkurse und Workshops in ganz Europa, den USA und Asien gegeben, unter anderem am Musicians Institute in Hollywood sowie in Südkorea, Frankreich, Schweden, Polen, Spanien, Deutschland und Südamerika.

Mer Sal
Die Sängerin und Songwriterin Mer Sal ist eine in Los Angeles lebende Künstlerin, die Jazz, Soul, Funk, Afrobeat und Blues mit originellen Songtexten verbindet. Mit ihrer viralen Zusammenarbeit „Adjustments“ mit Scott Kinsey im Jahr 2021 erlangte sie große Aufmerksamkeit und hat seitdem mit Spitzenmusikern wie Pedro Martins, Gergo Borlai, Dave Weckl, Jimmy Haslip, Dennis Chambers und Steve Tavaglione zusammengearbeitet. Mer hat an Projekten wie Wayne Shorters „Native Dancer Series“, „Arceology“ von ARC Trio und Tourneen zu Ehren von Joe Zawinul mitgewirkt. Bekannt für ihre unverwechselbare Stimme und ihr Improvisationstalent, liefert sie mitreißende Live-Auftritte, in denen sie Genres miteinander verbindet und dynamisch mit Weltklasse-Bands zusammenarbeitet.