Fr 6. September 2019
20:30

Michael Mantler 'The Orchestra Suites Project' (A/DK)

Michael Mantler: trumpet
Bjarne Roupé: guitar
David Helbock: piano
Christoph Cech: conductor
Leo Eibensteiner: flute
David Lehner: clarinet, bass clarinet
Fabian Rucker: woodwinds
Peter Tavernaro: oboe
Daniel Riegler: trombone
Christoph Walder: horn
Simon Teurezbacher: tuba
Maximilian Kanzler: vibraphone, marimba
Joanna Lewis, Ulrike Seibert, Diane Pascal, Tomas Novak, Simon Frick, Maximilian Bratt, Olga Akhtyrska, Emily Stewart: violin
Simon Schellnegger, Anna Magdalena Siakala, Daniel Moser, Tamara Stajner: viola
Arne Kircher, Asja Valcic: cello
Tibor Kövesdi, Philipp Kienberger: bass

Nach den Projekten „Jazz Composer’s Orchestra Update“ und „Comment C’est“ (beide aufgeführt und mitgeschnitten im Porgy & Bess, und zwar 2013 beziehungsweise 2016) hat Michael Mantler seine Arbeit an orchestralen Reinterpretationen und weiteren Bearbeitungen älterer Werke fortgesetzt und dabei sehr selektiv Material für mehr „Updates“ von verschiedensten Musikstücken, die ihm besonders viel bedeuten und von denen er glaubt, dass man ihnen ein neues (und anderes) Leben einhauchen sollte, ausgewählt – ein „Best of“ sozusagen. Die meisten davon wurden noch nie öffentlich zur Aufführung gebracht, und noch nie in diesen neuen Besetzungen: mit einem großen Orchester unter der Leitung von Christoph Cech, dass sich aus vier Holzbläsern, drei Blechbläsern, 16 Streichern, Percussion sowie den Solisten Michael Mantler (Trompete), Bjarne Roupé (Gitarre) und David Helbock (Piano) zusammensetzt.

Diese letztlich im Grunde absolut neuen Kompositionen und Orchestrierungen werden Suiten umfassen, die von Material aus den folgenden Original-Aufnahmen ausgehen:

„Thirteen“ (1975)
„Alien“ (1985)
„Folly Seeing All This“ (1992)
„Cerco un Paese Innocente“ (1994)
„Hide and Seek“ (2000)
„For Two“ (2010)

Mantler hat sich immer als einen „orchestralen“ Komponisten gesehen, selbst wenn (zumeist ökonomische) Umstände nur kleinere Ensembles ermöglicht haben (zuweilen sogar reduziert auf das absolute Minimum, wie etwa die Duos von „Alien“ und „For Two“).

Wie schon beim „Jazz Composer's Orchestra Update“ sollen auch diese neuen Stücke wieder eine gänzlich neue Sicht auf sein Lebenswerk ermöglichen.