In der Strengen Kammer

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Die Strenge Kammer im P&B wurde im Oktober 2011 eröffnet. Die Idee dahinter war die Schaffung einer zweiten Bühne für Konzerte, die sich in dieser Form auf der „Mainstage“ nicht (mehr) ausgehen. Dieser Raum stand zur Verfügung, nachdem die Vorverkaufstelle dort aufgelassen wurde (und sich nun viel attraktiver dort befindet, wo man sie auch von der Straße aus sehen kann). Dieser neu gewonnene Raum wurde akustisch adaptiert und fungiert als multifunktionaler Ort für musikalische Experimente, Lesungen, Ausstellungen und Diskussionsforen. Teilweise kuratiert werden dort Konzerte udgl. veranstaltet, die um 19 Uhr beginnen und längstens bis 20 Uhr dauern.

Kleine, feine, avancierte, sperrige, avantgardistische, leise, intime, ungewöhnliche, jedenfalls strenge Konzerte werden dort abgehalten. Ein relativ offenes Podium mit einigen Programmschienen und einem ausgeprägten Hang zu Flexibilität und Improvisation, für bis zu 50 Hörer mit offenen Ohren. Inhaltlich gibt es eine alles umschließende Klammer. Nur Musik abseits des Mainstreams wird dort zu hören sein.

Eintritt wird verlangt und zwar soviel, wie jemanden das Konzert wert ist. „Pay as you wish“ lautet die Devise. Neben Einzelkonzerten, die das P&B programmiert, gibt es kuratierte Schienen: Montags heißt das Motto „Lost & Found“ und einmal im Monat gibt es die sog. Brennkammer, und zwar jeden 1. Donnerstag bis Samstag im Monat. Beide Serien werden von Renald Deppe kuratiert, der übrigens 1993 das P&B mitbegründet hat. Die Strenge Kammer etablierte sich in kürzester Zeit zu einem „Hotspot“ jungen kreativen Kunstschaffens. Christoph Huber, 2011

 

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Mon Nov. 12, 2018
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