April 11, 2017
By Christoph Huber

Editorial

Sorry this part has no English translation

Mai 2017

An dieser Stelle ein paar Nachrichten aus dem Inneren: Seit geraumer Zeit rezensiert Hannes Schweiger, seines Zeichens Herausgeber von „Jazz Live“ (einer leider längst eingestellten Fachzeitschrift, die anno 1983 von Wulf Müller und Rainer Rygalyk gegründet wurde), unterschiedliche Konzerte, die er im Porgy & Bess besucht. Diese Rezensionen können Sie exklusiv auf unserer Homepage nachlesen – und zwar unter „News“ bzw. „More News“ in der Rubrik „Nachhall“. Vielleicht entwickelt sich so etwas wie ein interner Diskurs oder gar eine journalistische Plattform. Die jeweiligen Fotos zu den Rezensionen stammen übrigens von Eckhart Derschmidt.

Sollte Ihnen auffallen, dass Sie plötzlich die Musiker auf der Bühne bzw. das Publikum im Souterrain besser sehen, so täuscht der Eindruck nicht. Nach knapp einem Jahrzehnt fand unser Cheftechniker Herr Matky, es sei an der Zeit, das Bühnen- und Publikumslicht dem momentanen Stand der Technik anzupassen. Das ist natürlich zu begrüßen, hat aber andererseits den Nachteil, dass nun Dinge ans „Tageslicht“ befördert werden, an denen auch dringend zu arbeiten sein wird – ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen. Eigentlich ein ähnlicher Effekt wie beim Rauchverbot, als man plötzlich wieder olfaktorische Wahrnehmung von besuchenden Menschen machen konnte bzw. musste. Trotzdem: Super Licht, danke Ronny!

Apropos ins rechte Licht rücken: Ab Mai wird ein Triptychon des Malers Lui Janele als mittelfristige Dauerleihgabe den Stiegenabgang des P&B bereichern bzw. attraktivieren. Das Kunstwerk trägt den kurzen und bündigen Titel „Joe Zawinul“ und wurde bereits vor ein paar Jahren für einige Zeit gezeigt. Eine Art Heimkehr des großen österreichischen Meisters, der bekanntlich in den 1950er Jahren gemeinsam mit Friedrich Gulda, der damals gegenüber in der Riemergasse wohnte, in den damaligen Räumlichkeiten, die schlicht „Studio 1“ hießen, konzertierte und u. a. vierhändig sogenannte „Akkordschmäuse“ servierte. 2003 gelang es uns schließlich, dass Zawinul, bevor er das Birdland eröffnete, ein zweitägiges Gastspiel im P&B gab – ein Umstand, für den ich heute noch dankbar und auf den ich auch ein bisschen stolz bin. Am 13. des Monats werden übrigens die ‚Z‘-Awards 2017 in unserem Club verliehen.

Auch wenn das letzte Konzert am 1. Juni stattfindet, sei bereits jetzt der aktuellen Stageband ein Lob ausgesprochen. Die Mannen um Lukas Kranzelbinder haben organisatorisch und musikalisch auf allen Ebenen überzeugt – vor allem Letzteres dürfte auch dem Publikum aufgefallen sein, das in Scharen kam und bestimmt auch am 1. kommen wird. Dank an dieser Stelle für den persönlichen, bis an die Grenzen der physischen Erschöpfung gezeigten Einsatz des Bassisten, von dem zukünftig auch international noch vieles zu hören sein wird. Chapeau!

Aus traurigem Anlass ein Witz des wunderbaren Karl Hodina, den er anlässlich unserer letzten Begegnung zum Besten gab: Ein Jazzmusiker bekommt vom Arzt die Diagnose, dass er nur noch eine Woche zu leben hat. Seine Antwort: Okay, aber wovon??

In diesem Sinne, kommen Sie zuhauf. Willkommen im Club!

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April 2017

Vieles bekommt man ja mit, wenn man mit Jazzmusikern zu tun hat, und nicht alles davon ist erbaulich. Amerikanische Musiker zum Beispiel versichern sofort und glaubhaft, dass sie es nicht waren, die diesen Kerl ins Amt gewählt haben. Ich bin ja schon sehr gespannt, wie sich der Trompeter aus Russland, der im Juni spielt, diesbezüglich äußert. Musiker aus der Türkei, die auch dort leben, sind relativ vorsichtig, weil man bekanntlich nie genau wissen kann, wer da noch wo mithört. Sehr zu hoffen ist, dass sich französische Musiker in Bälde nicht ähnlich artikulieren müssen wie ihre amerikanischen Kollegen. Zumindest dieser „Kelch“ ging an der austriakischen Jazzszene vorbei, ist ja UHBP (© Hufnagl, der Ältere) zum Glück bekennender Ornette-Colemanianer und hat sich klug und würdig seine neue Bürde umgehängt. Die nächsten Jahre haben wir also präsidialerseits wohl keine gröberen Malversationen zu erwarten. Allerdings ist zu befürchten, dass die Zahl der sich entschuldigenden Musiker in näherer Zukunft eher nicht abnehmen wird.

Noch ganz im Banne des Konzertes von Abdullah Ibrahim darf ich berichten, dass der Meister vom P&B ziemlich angetan war und vor seinem Abflug verkündete, dass er gerne wieder zurückkehren möchte. Nachdem er sich für einen guten Teil des Jahres in der Nähe des bayrischen Chiemsees niedergelassen hat, dürfte der Zeitraum bis zum nächsten Konzert wohl nicht allzu lange währen. Hier hat sich also wieder eine neue Tür aufgetan, und das kann uns nur recht sein!

Auf das April-Programm will ich an dieser Stelle gar nicht näher eingehen – steht ja eh alles im Folder. Aber das offizielle Saison-Finale darf ich ankündigen: Es ist zwar noch nicht klar, ob danach – also in der Sommerpause – nicht auch noch das eine oder andere Konzert stattfinden wird, aber rein formal ist die Saison 2016/17 ab dem 16. Juli Geschichte – und sie endet mit zwei sicher denkwürdigen Abenden einer Formation, die zwei singuläre europäische Trompetenstimmen vereint: Tomasz Stanko & Enrico Rava. Ersterer feiert exakt am 11. des Monats seinen 75. Geburtstag, und die Zusammenarbeit mit seinem etwas älteren italienischen Kollegen war sein Herzenswunsch. Schön, dass wir an der Erfüllung seines Geburtstagsbegehrs partizipieren können. Und jeder heimische Trompeter, der sich diese einmalige Gelegenheit entgehen lässt, braucht eine wirklich gute Ausrede!

Und wenn wir schon so weit in die Zukunft blicken, dann tun wir es halt noch weiter: Im September 2018 wird das P&B exakt ein Vierteljahrhundert alt. Nun haben wir runde Geburtstage immer speziell zelebriert. Erinnert sich noch jemand an das Festival 2013 in der Riemergasse? Für Ideen, Anregungen, Wünsche diesbezüglich bin ich natürlich dankbar. In diesem Sinne – willkommen im Club!

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März 2017

Es ist ja schon recht schwierig, einen Live-Musik-Betrieb halbwegs am Leben zu erhalten, aber eine wirkliche Herausforderung scheint es zu sein, ein Plattengeschäft zu betreiben und zwar dann, wenn man einen Angestellten zu finanzieren hat und nicht selbst im Laden steht. Im P&B begonnen haben die Kollegen vom Audio Center im Jahr 2001, die in unserer damaligen Vorverkaufsstelle (und der jetzigen Strengen Kammer) ein CD-Geschäft aufmachten, das etwas darunter litt, dass es von der Riemergasse aus nicht erkennbar war. So schlecht lief das Geschäft aber auch nicht, weil das Audio Center damals ein Zweier-Team war und entweder der eine oder der andere den Laden betreute. Nach einem Zerwürfnis zwischen den beiden, konzentrierte sich Reinhold Weber (der eine) auf sein „Stammhaus“, dem Audio Center am Judenplatz, den er bis heute auf vorbildliche Weise führt. Wir, das P&B hielten aber weiter an dieser Idee fest und führten den Shop in Zusammenarbeit mit Universal – im Hinblick auf Repertoire und Aufteilung der Personalkosten – weiter, bis es irgendwann dem Haupt-Verantwortlichen zu bunt wurde, weil das Geschäft zu wenig  abwarf. Das war übrigens derjenige, der in ein paar Jahren der Staatsoper vorstehen wird. Etwas später ergab es sich, dass wir den dem Gang angrenzenden Raum, der zuvor als eine Art Lager eines persischen Teppichhändlers gedient hatte, dazubekamen. Nach langwierigem Umbauprozedere – hätten wir von Anfang an diesen Raum als Teil des Gesamtumbaus berücksichtigen können, wäre alles deutlich einfacher gewesen – entstand im einen Teil unsere Tageskassa und im vorderen etablierte Alexander Lustig seine „Rote Laterne“ als Kompetenzzentrum in Sachen Audiophilie – und das durchaus erfolgreich. Mit Blick in die Gasse bzw. wichtiger mit einer direkten Wahrnehmung von Außen funktionierte dieses Spartenunterfangen in Bezug auf Jazz & kreative Musik ganz passabel – bis zu dem Zeitpunkt, ab dem Herr Lustig nicht mehr selbst hinter dem Verkaufspult stehen konnte und die eine oder den anderen Angestellte(n) engagieren musste. Und siehe da bzw. siehe oben: Aufgrund der schon fast wahnwitzigen Besteuerung des Faktors Arbeit geht sich ein derartiges Unternehmen ökonomisch offenbar nicht aus. Schade einerseits – und expliziten Dank an dieser Stelle an Reinhold Weber, Peter Necesany und Julian Schönfeld für den Versuch – aber auf der anderen Seite wird dieser Raum der Kunst im engeren Sinne gewidmet und als Public Domain wieder als Raum für Bildende Künstler zur Verfügung stehen, mit quartalsmäßig kurierten Ausstellungen ab April.

Auf den 20.März möchte ich an dieser Stelle noch hinwiesen: Zum einen natürlich auf das Konzert von Georg Vogel, aber vor allem auch auf den Film „Komm und sieh Rudyn“, der um 18 Uhr gezeigt werden wird. Gedreht wurde diese Dokumentation von Friedemann Derschmidt (mit Karin Schneider & Walter Pucher), der an diesem Tage einen runden Geburtstag feiert. Zu diesem Film gibt es eine bzw. mehrere Geschichten. Rudi Rudyn, ein Tänzer, der als der Mann mit den Gummibeinen in die lokale Geschichte einging, und der in den 1920 Jahren in eben diesem Raum auftrat, worin sich nun das P&B befindet. Dieser Film wurde vor dem Umbau im Frühjahr 1999 in den provisorisch adaptierten Räumen des ehemaligen Rondell-Kinos gezeigt, in Anwesenheit des Hauptdarstellers. Übrigens versuchte damals am Tag der Premiere die unterlegene Mitbewerberin um diesen Kulturraum diese Veranstaltung zu unterbinden, indem sie Anzeige wegen irgendeiner fehlenden Betriebsgenehmigung erstattete, was für uns zu einem bürokratischen Hürdenlauf führte, den wir aber schlussendlich knapp aber rechtzeitig bewältigten. Zu dieser Veranstaltung gibt es übrigens einen hochinteressanten Seitenblicke-Bericht, der hier aufgerufen werden kann. Nach erfolgreichem Umbau zeigten wir im Frühjahr 2001 diesen Film noch einmal – wieder im Beisein des hochbetagten Rudyn, der ein paar Wochen später fast 100 Jährig verstarb. Kommen Sie und schauen Sie sich das an und gerne auch noch einiges mehr.....

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Februar 2017

Ein paar Meldungen aus dem Inneren: Unsere langjährige Mitarbeiterin Barbara Bruckmüller, die Sie auch als umsichtige Leiterin ihrer eigenen Bigband kennen, hat beschlossen, sich nach nunmehr 16 Jahren, in denen sie für die Administration und Organisation zuständig war, zukünftig vermehrt auf ihre musikalische Karriere konzentrieren zu wollen. Auf diesem Wege gratuliere ich zu diesem mutigen Schritt und sage vielen Dank für all das Geleistete!

Zwar bin ich ein deklarierter Fan des öffentlichen Verkehrssystems dieser Stadt, aber es soll tatsächlich auch Zeitgenossen geben, die aus unterschiedlichen Gründen die Individualvariante vorziehen und mit dem Automobil zum Jazzclub ihrer Wahl fahren. Nun hat sich da das Jazzland schon vor Jahrzehnten um eine benutzerfreundliche Lösung bemüht und mit der Garage vor der Haustür kooperiert, bei uns hat es halt etwas länger gedauert. Aber nach der meines Erachtens fragwürdigen Einführung von exklusiven Abstellplätzen nur für Anrainer hat sich die Parkplatzproblematik vor Ort deutlich verschärft. Es gäbe zwar genügend Möglichkeiten, das Auto irgendwo in der Nähe stehen zu lassen, aber zumeist halt an Stellen, wo man das nicht darf. Ums Eck des P&B in der Cobdengasse 2 gibt es eine Garage, und wenn Sie da ihr Auto zwischen 17 und 7 Uhr parken, dann zahlen Sie den ausverhandelten Kulturtarif von sage und schreibe 5,20 Euro. Das System funktioniert einfach: Sie lösen beim Reinfahren wie überall ein normales Ticket, holen sich bei unserer Kasse das Kulturticket, stecken beim Rausfahren die anfänglich gelöste Karte und bezahlen mit der im P&B käuflich erworbenen. Alles klar? Vielmehr als ein Bier zwischen An- und Abreise dürfen Sie aber auch zukünftig eher nicht konsumieren, wollen Sie längerfristig im Besitz ihres Führerscheins bleiben.

Zu etwas ganz anderem: Ausländische Kulturforen sind für die internationale Vermittlung austriakischer Kulturidentität in allen Ländern wichtig, aber für uns als Jazzclub ist natürlich das Österreichische Kulturforum in New York, kurz ACF, von prioritärer Bedeutung, gilt der Big Apple doch nach wie vor als das Zentrum des Jazz. Auch wenn der Glanz der späten 1940er und 1950er Jahre, als sich in der 52nd Street ein Jazzclub nach dem anderen reihte (Onyx, Three Deuces, Birdland, Hickory House, Downbeat, Spotlite Club, just to name a few), schon länger vorbei ist, gilt immer noch in Abwandlung eines berühmten Sinatra-Songs „If I can make it there, I’ll make it anywhere“, egal ob als Jazzclub oder -musiker. Seit 15 Jahren steht also nun das von Raimund Abraham geplante und spektakulär umgesetzte Haus in einer Baulücke von gerade 4 x 7 Metern – und das just in der 52. Straße, also in unmittelbarer Nachbarschaft der einstigen Jazzmeile. Und dieses Haus hat auch einen wunderbaren Konzertsaal mit hervorragender Akustik, den wir in der Vergangenheit auch immer wieder bespielten. „A Different Beat on 52nd Street“ nannte sich ein Schwerpunkt, den wir im Wiener Porgy & Bess anlässlich des 10-jährigen Bestehens des ACF im Jahr 2012 abhielten. 2017 feiert das ACF demgemäß eineinhalb Dekaden der Existenz. Wir gratulieren an dieser Stelle, und ich freue mich noch auf viele zukünftige transatlantische Kooperationen bzw. many more different beats!

Unterschiedliches bietet auch das aktuelle Februar-Programm: Von spannenden Solo-Konzerten (Kelvyn Bell, Ketil Bjørnstad, Idan Raichel) bis zu voluminösem Bigband-Schaffen (Lungau Big Band & Lorenz Raab oder SK Invitational um Stephan Kondert). Zwei Jazz-Legenden feiern 80. Geburtstag (Louis Hayes und Kirk Lightsey), ein Blues-Veteran betritt ein weiteres Mal die Bühne (John Mayall, bereits restlos ausverkauft!), die junge austriakische Szene (Hi5, Walter Sitz, Elias Stemeseder) präsentiert sich ebenso wie die bereits arrivierte (Micko, Middleton, Strasser, Dudli, Gonzi, Schneeberger, Schmidt) und natürlich das herausragende Stageband-Kollektiv um Lukas Kranzelbinder. (Holen Sie sich noch einen Festivalpass und stempeln Sie – Sie zahlen für zwei Konzerte und können dafür drei hören!) Und ... „& Music“ gibt es auch, mit den Singer/Songwritern Júníus Meyvant (aus Island!) oder Alex Clare oder dem türkisch-österreichischen Kollektiv Barnar. Zwei Konzerte, auf die ich mich persönlich sehr freue, möchte ich noch empfehlen: Der Meisterschlagzeuger Jeff „Tain“ Watts gibt endlich sein spätes P&B-Debüt, und mit dem Kornettisten Bobby Bradford ist ein wichtiger Wegbegleiter des unsterblichen Ornette Coleman (wieder) zu Gast. Willkommen im Club!

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Januar 2017

So wie es aussieht, dürfte ein sehr langwieriges Projekt endlich doch noch abgeschlossen werden. Wir hinterlassen seit 1994 unsere „footprints“ in der digitalen Welt, waren also sehr früh mit einer eigenen Homepage präsent. Um die notwendigsten Updates selbst vornehmen zu können, beschäftigte ich mich mit Programmierformen und -befehlen, etwas, was gar nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt. Diese Homepage leistete bis Ende 2000 gute Dienste und wurde dann von einem Team rund um Friedemann Derschmidt und Michael Aschauer komplett neu umgesetzt. Diese Seite wurde u.a. für den Ticketverkauf  adaptiert und erweitert und funktioniert im Wesentlichen bis jetzt, also seit fast 17 Jahren. Unsere Homepage ist also ein wahrer Methusalem! Nun gab es aber schon vor Jahren Warnungen, dass wir uns Gedanken über eine neue Seite machen müssten, da irgendwann die alten Programme nicht mehr unterstützt oder irgendwelche Systeme umgestellt würden und somit die Gefahr bestünde, von heute auf morgen plötzlich offline zu sein. Das wäre tatsächlich ein ziemliches Problem, also hörten wir uns um und beauftragten ein junges, aufstrebendes und ambitioniertes Team, das uns versicherte, dass die neue Seite natürlich alles könne, was auch die alte schon konnte – und darüber hinaus natürlich noch vieles mehr. Vor mittlerweile eineinhalb Jahren begann das Team mit der Umsetzung, und als die ersten grafischen Vorschläge präsentiert wurden, waren wir noch zuversichtlich und guter Dinge, die Seite baldigst online stellen zu können. Doch dann stellte sich heraus, dass sich dieses Team in Bezug auf die Komplexität unserer Seite wesentlich verkalkuliert hatte, und man scheiterte schlussendlich glorreich am Ticketverkauf und beim Archiv: beides Themen, die für uns große Wichtigkeit haben. Wurde anno dazumal noch individuell programmiert, kauft man sich heute irgendwelche Tools im Netz und adaptiert sie jeweils auf die vermeintlichen Bedürfnisse. Der Versuch, eine 08/15 Webshop-Lösung zu integrieren misslang ebenso wie jener, zur Rettung ein zugekauftes Ticketsystem zu implantieren. Gespräche mit den Technikern verliefen weitgehend unbefriedigend – um es freundlich auszudrücken. Irgendwann brachen wir das Projekt ab, obwohl bereits Geld und viel Zeit investiert wurde, aber das gesamte Ding war derart heillos verfahren, dass es einfach nicht mehr zu retten war. Ärgerlich natürlich – aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Und so kam das ursprüngliche Team wieder ins Spiel. Und siehe da, plötzlich wird wieder individuell programmiert, die Kollegen verstehen, um was es im Detail geht, nach relativ kurzer Zeit wurde ein Konzept präsentiert, das dann unverzüglich umgesetzt wurde. Irgendwann im Laufe des Januars werden Sie diese Seite begutachten können, und ich darf Sie an dieser Stelle schon jetzt ersuchen, uns dann diesbezüglich Feedback zu geben ...

Gut übrigens, dass doch die meisten einen Jazzfan in der Hofburg haben wollen. In diesem Sinne wünsche ich ein musikalisch an-, auf-, er- und sonst noch regendes Jahr 2017. Wir tun diesbezüglich unser Bestes!

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