Di 16. Februar 2010
20:30

Stagekalk Bandburg „Ing. Fasch“ (A)

Stagekalk:
Heinz Ditsch: accordion, bassoon, singin chainsaw, vocals
Paul Skrepek: drums, doubleneck guitar, vocals
W.V.Wizlsperger: vocals, tuba, comb

Bandburg:
Oskar Aichinger: piano, vocals
Thomas Berghammer: trumpet
Hannes Enzlberger: bass, tuba
Christian Gonsior: saxophones
Clemens Hofer: trombone
Martin Zrost: saxophones, clarinets, vocals

Monat für Monat die selbe Band mit eminem anderen Text ankündigen zu müssen, dass kann schon ganz schön ur porno arg anstrengend sein! Diesmal aber fällts mir leicht, da wir von Rechts wegen verpflichtet sind, folgendes zu verlautbaren: Die Porgy&Bess Stageband Kalksjazz Stageburg muß leider aus diversen – von den zuständigen Stellen nicht näher genannten – Gründen an diesem Abend unter dem idiotischen Namen Stagekalk Bandburg auftreten.
Soweitsogut! Nichtsdestotrotz wird sich das oben upgelinte Buncherl von Welt- und Ausnahmemusikern (Bandburg) wieder einmal – mit wechselndem Glücke – bemühen, die drei kollegialen Vorstadtschlurfe (Stagekalk) behutsam in die Welt des Jazz und der Musik einzuführen!
Soda, und jetzt schdirln wir noch ein bisserl im Zitatenschatzkästchen: Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt? – Stanislaw Jerzy Lec ist es, der uns dieses frägt, und wie fast immer läßt uns Albert Einstein nicht lange auf die Antwort warten: Wenn man zwei Stunden lang Kalksjazz Stageburg – pardon: Stagekalk Bandburg hört, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität. Und was meint eigentlich Rilke dazu? Das Leben und dazu eine Katze, das gibt eine unglaubliche Summe! Das meint Rilke dazu! Und als ob es nicht schon längst mehr als genug wär, meldet sich schließlich auch noch Demokrit zu Wort: Ein Leben ohne Kalksburg ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus.
Treten Sie ein, es zahlt sich aus!
(W.V.Wizlsperger, gegeben am 31. 12. 2009 kurz nach ¾Fünf)