Di 27. April 2010
20:30

Kalksjazz Stageburg „liebe ohne leiden“ (A)

Stageburg:
Oskar Aichinger: piano, vocals
Thomas Berghammer: trumpet
Hannes Enzlberger: bass
Christian Gonsior: saxophones
Clemens Hofer: trombone
Martin Zrost: saxophones, clarinets, vocals
Kalksjazz:
Heinz Ditsch: accordion, singin chainsaw, vocals
Paul Skrepek: drums, red doubleneck guitar, vocals
W.V.Wizlsperger: vocals, euphonium, comb

Jetzt auch schon wieder zum vorletzten Mal werden die obgenannten Herren ihr Programm mit Udo Jürgens’ gleichermaßen bekannt- wie beliebter Schnellpolka erschöpft aber glücklich beschließen – und danach wird endlich einmal das Abendmotto mit dem tatsächlich gespielten Abendprogramm zumindest zum Teil (ca. 1/13tel) irgendetwas zu tun gehabt haben.
Viel Lob wurde uns gespendet, aber auch ein gerüttelt Maß an Tadel zugetragen; teils zu Recht (Lob), oft auch übertrieben kleinlich (Tadel) – und da fällt mir wieder Rilke ein, der schon vor einigen Jahren erkannte: „Die schärfsten Kritiker der Elche / wären gerne selber welche!“ was dann wiederum nicht nur F.W. Bernstein zu seinem nicht weniger rätselhaften „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche!“ sondern auch die Ausseeer Hardbradler zu ihrem Nummer 1 Hit „Der Hirsch / ist auf der Pirsch“ inspirierte, was wiederum mich ein bisserl hat nachdenklich werden lassen, worauf ein mir nicht näher bekanntes höheres Wesen meine kleine Schwäche rücksichtslos auszunutzen wußte und mir befahl, den Zweizeiler „Ficken ist lustig und tut ziemlich gut / in der Regel bewegt man die Nudel nach Fut“ auf ein jungfräuliches Blatt Papier zu schreiben und dieses dann sofort zu vernichten – und ich tat / wie mir geheißen ward ... Und sonst? Danke, gut! Treten Sie ein, es zahlt sich aus! (Wolfgang Vincenz \'Glücklich ist, wer nie seinen Text vergisst\' Wizlsperger)