Do 21. Februar 2019
20:00
Music in Romanes

Ruzsa Nikolic Lakatos Preis 2019 feat. Dotschy Reinhardt

20:00 Eröffnung | Reden zum Anlass, Videointro „Lovara-Lieder“ | Verdienste von Ruzsa Nikolic Lakatos
Übergabe des Preises | Ehrung für das Lebenswerk an Ruzsa Nikolic Lakatos, Laudatio von Maria Walcher, Unesco Kommission Österreich
anschliessend Musik | Multimediale Performance mit Shirin Lakatos, Nancy Black & Romano Groovement (Samuel Mago, Sylvester Williams, Edi Mayr)
Konzert Dotschy Reinhardt

Beteiligte KünstlerInnen: Ruzsa Nikolic Lakatos; S. Lakatos (TN The Voice of GM), Nancy Black & Romano Groovement; Kalo Nipo; Samuel Mago; Dotschy Reinhardt ev. Melinda Stoika

Die 1945 geborene Ruzsa Nikolic Lakatos zählt zu den bekanntesten Sängerinnen der Lovara-Musik. Es war Miso Nikolic, Ruzsa‘s Mann, der sie auf die Bühne schickte: „Ich habe meine Gitarre im Auto, zeigen wir unseren Freunden wie die Roma feiern.“ Nicht nur an diesem Abend war der Erfolg überwältigend. In den nächsten Tagen wurde Ruzsa mit Auftrittsangeboten überschüttet.

Ruzsa bereiste fast alle Länder Europas, trat auch in Japan auf, kennt jede große Bühne Österreichs - ob Burgtheater, Heldenplatz, oder die Staatsoper, sie trat bei internationalen Festivals in Tschechien bis Japan auf und das bis zu fünf Mal in der Woche.

Selbst der überraschende Tod von Sohn Sascha im Jahr 2004 und der Tod ihres Ehemannes Miso im Jahr 2007 konnten ihre Liebe zur Musik nicht brechen. Nach einer kurzen Pause im Jahr 2010 arbeitet Ruzsa Nikolic Lakatos mit neu besetzter Band wieder unermüdlich. Eine neue CD Produktion und eine Reihe von Konzerten sollen durch ein Gala-Konzert am 15.12.2011 im Porgy & Bess gekrönt werden. Im Juni 2011 wurde das Liedgut der Lovara Roma als immaterielles Kulturgut der UNESCO eingereicht.

Ruzsa Nikolic Lakatos ist seit Jahren die „Botschafterin“ der Roma-Musik und engagierte sich beim Aufbau der Vienna Gipsy Music School. Sie steht für mehr als Musik – nämlich für Vielfalt, Toleranz und Frauenpower. (Pressetext)

Eine Veranstaltung von Lovara-Roma Österreich in Zusammenarbeit mit UNESCO-Komission, Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie, Universität für Musik und Darstellende Kunst