Fr 24. Mai 2019
20:30

Dominic Miller 'The Absinthe-Tour' (GB/ARG)

Dominic Miller: guitar
Santiago Arias: bandoneon
Nicolas Fiszman: bass
Miles Bould: drums

Ob „Herr der sanften Töne“ oder Sting´s „rechte und linke Hand“ – Dominic Miller trägt bedeutsame Titel. Und das zu Recht.

Nicht nur ist Miller seit über zwanzig Jahren Gitarrist der Poplegende Sting, auch Welthits wie „You say it best“ von Ronan Keating tragen seine Handschrift. Ein ganzes Pop-Universum schwört auf die Songschreiber-Qualitäten des gebürtigen Argentiniers. Die Namensliste der Musikerkollegen und -kolleginnen, die seine Dienste in Anspruch nehmen, ist schier unendlich. Kleine Kostprobe gefällig? Level 42, Manu Katché, Paul Young, Boyzone, Chris Botti, Chuck Loeb, Youssou N'Dour, Donovan, Steve Winwood, Sheryl Crow, Peter Gabriel, Rick Wright, Tina Turner, Phil Collins, Rod Stewart und Luciano Pavarotti. Um nur einige Schwergewichte unter seinen Kooperationspartnern zu nennen.

Ganz abseits vom Pop-Zirkus aber gibt es Millers eigene Werke – und die sind unverwechselbar. Gerne und spielend leicht überwindet er die Grenzen von Musikgattungen, modernisiert Werke von Bach, Albinoni, Beethoven in Kollaboration mit Größen wie Sting, Placido Domingo oder Alejandro Lerner. Meisterhaft entlockt er seiner Gitarre fein gesponnene Kompositionen zwischen Jazz, Latin und Pop.

Dominic Millers Musik- und Weltgewandtheit kommt nicht von Ungefähr. 1960 in Buenos Aires geboren, wuchs er unter dem Einfluss lateinamerikanischer Rhythmen auf. Später zog seine Familie in die USA. Dort lernte Miller – unter Anleitung seiner Schwester – die ersten Gitarrengriffe. Eins führte zum anderen: Dominic Miller begann in den 80er Jahren sein Gitarrenstudium an der renommierten Guildhall School of Music in London und startete danach seine Karriere als Live- und Studiomusiker. Bereits 1995 veröffentlicht der umtriebige Gitarrenvirtuose sein erstes Soloalbum "First Touch". Aber erst mit seinem fünften Solowerk, dem 2004 erscheinenden "Third World", werden die Fachpresse und das Publikum endgültig auf ihn als Solointerpreten aufmerksam. Mit virtuosem, gefühlvollem Spiel gewinnt er seit jeher die Herzen von Publikum und Kollegen. (Jazztage Dresden)