Mo 9. März 2020
20:30

Gina Schwarz 'Pannonica' (A)

Gina Schwarz: bass, composition
Lorenz Raab: trumpet, fluegelhorn
Lisa Hofmaninger: soprano saxophone, bass clarinet
Alois Eberl: trombone
Florian Sighartner: violin
Clemens Sainitzer: cello
Philipp Nykrin: piano
Christopher Pawluk: guitar
Judith Schwarz: drums

Album Präsentation

Nach einigen erfolgreichen Projekten wie Woodclock, Jazzista, Airbass und Schwarzmarkt verwirklicht Gina Schwarz eine weitere Vision – Pannonica. Mit Pannonica präsentiert die Bassistin, Komponistin und Bandleaderin eine gleichberechtigte generationen-übergreifende Verbindung in der heimischen Jazzszene. Neben etablierten JazzmusikerInnen ihrer Generation holt sie weitere aufstrebende Ausnahmetalente mit ins Boot - Judith Schwarz, Lisa Hofmaninger, Lorenz Raab, Alois Eberl, Florian Sighartner, Clemens Sainitzer, Christopher Pawluk und Philipp Nykrin.

Pannonica bespielte im Rahmen von acht Konzerten der Stage Band die Bühne des Wiener Jazzclubs Porgy&Bess gemeinsam mit internationalen Gästinnen wie Karin Hammar (SWE), Julia Hülsmann (D), Camila Meza (CL/USA), Sylvie Courvoisier (CH/USA), Angelika Niescier (POL/D), Ingrid Jensen (CAN/USA) und Marilyn Mazur (DNK). Weitere Kooperationen mit Mino Cinelu (perc) und Dave Taylor (trb) folgten.

Im aktuellen Programm von Pannonica überzeugen die MusikerInnen – gekonnt in Szene gesetzt – durch starke Soli und klangfarbenreichen Kollektiv-Improvisationen. Die konzeptionelle Idee und das Verständnis von melodischer Formgebung prägen die Musik der Komponistin. In uneingeschränkter Hingabe der Umsetzung durch die MusikerInnen treffen kreativ arrangierte Bläsersätze auf melodisch gesetzte Streicherstimmen und ergeben mit großem Spannungspotential der Rhythmusgruppe einen homogenen Bandsound mit unkonventionellen Färbungen. Neben dem Gendergedanken war eine schillernde Persönlichkeit Inspiration für die Entstehung des Projekts: Namensgeberin Baroness Pannonica de Königswarter, eine Kämpferin, Mäzenin, Muse, Vertraute und innige Freundin vieler MusikerInnen wird oft die Jazzbaroness genannt. Jazz verkörperte für sie Modernismus und Toleranz. (Pressetext)