Fri Nov. 19, 2021
20:30

20 Jahre Dope Noir Records! Waldeck 'Saint Privat' (A/F)

Klaus Waldeck: piano, electronics
Claude Foret, Valerie Sajdik: vocals
Martin Spitzer: guitar
Rue Kostron: bass
Hermann Aigner: drums

We start the live stream approx. 1/2 hour before the concert begins (real time, no longer available after the end of the concert). By clicking on "Go to livestream" a window will open where you can watch the concert free of charge and without any registration. However, we kindly ask you to support this project via "Pay as you wish". Thank you & welcome to the real & virtual club!

Sorry this part has no English translation

Das Wiener Kult Plattenlabel Dope Noir Records des Musikers und Produzenten Klaus Waldeck feiert im heurigen Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Das soll gebührlich gefeiert werden im Rahmen einer zweitägige Label Night im legendären Wiener Musikclub Porgy & Bess am 19. & 20. November 2021:

Erstmals seit über 15 Jahren gibt sich das frankophile Projekt Saint Privat von und mit Claude Foret und Valerie Sajdik die musikalische Ehre. Soviel ist schon durchgesickert. 2022 wird es ein neues Album geben! Tags darauf gibt es die offizielle Premiere des bereits 2020 veröffentlichten Road Movie Album „Grand Casino Hotel“ von Waldeck featuring Patrizia Ferrara, die seit einigen Jahren kongenial als Sängerin begleitet.

Damit das Publikum nicht mit leeren Händen dasteht, wird das Album „20 Years Dope Noir“ (Untertitel: „Klaus Waldeck, der Mann mit den vielen Gesichtern“) anläßlich der Labelnight präsentiert, passenderweise 20 neue Stücke. Ganz ohne Rückblick auf die letzten 20 Jahre geht es aber natürlich auch nicht, daher werden einiger dieser Titel, ganz dem Jubiläumsgedanken folgend auf bestehendes Label Repertoire zurückgreifen und - diesen in einer noch nicht gehörten Version präsentiert – zu neuem Glanz verhelfen.

Wie war das also damals im Jahr 2001? Der promovierte Jurist und Rechtsanwalt Dr. Klaus Waldeck sich nicht nur gerade aus seinem Vertrag mit einem Major Label verabschiedet sondern auch von seinem Brotberuf der Juristerei und beschloss - wie zu dieser Zeit in der Wiener Elektronik-Szene üblich – zukünftig seine Musik über ein eigenes Label zu vermarkten.

Der Name war schnell gefunden, waren doch damals vor allem rauch geschwängerte, hypnotische Dope Beats angesagt: Voilà Dope Noir Records ward geboren.

Anfänglich noch dem Downbeat zugetan, feierte Dope Noir seine größten Erfolge unter anderem mit dem frankophilen Jazz & Bossa-Nova Projekt Saint Privat, welches 2005 mit dem Österreichischen Musikpreis ausgezeichnet wurde sowie 2007 mit dem Waldeck Album „Ballroom Stories“, welches Jahre nach seiner Veröffentlichung zum Wegbereiter des Electroswings gekürt wurde (eine Schublade, in der sich Waldeck nicht unbedingt gerne sieht). Aber auch die letzten Jahre waren künstlerisch abwechslungsreich und erfolgreich- ob eine Hommage an Spaghetti Western, französischer Film Noir oder amerikanischer Road Movie. Die Lizenzierung vieler Titel aus dem Dope Noir Katalog für TV und Film (Greys Anatomy, Dr. House) sowie Werbung (Daimler, Heineken, Vodafone, Ferrero und eine 10-jährige weltweite Werbe Kampagne für das Modelabel Versace) ergänzen die Erfolgsgeschichte. (Pressetext)