Thu Jan. 13, 2022
20:30

Cid Rim 'Songs of Vienna' (A)

Cid Rim: analog synthesizer, keytar, drums, vocals, electronics ...

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Mit „Songs of Vienna“ erscheint“ am 15. Oktober das zweite Studioalbum des gefragten Produzenten, Musikers und Songschreibers CID RIM auf dem schottischen Label Lucky Me. Der gebürtige Wiener – der heute zwischen seiner Heimatstadt, London und Los Angeles hin und her pendelt – bleibt dabei seiner von Drums getriebenen Mischung aus Jazz und elektronischer Musik treu, macht aber trotzdem vieles anders. Im Kern jedes Tracks des Album steht eine Idee, die auf einem alten, analogen Synthesizer entstand. In jedem Studio, in dem CID RIM in den letzten zwei Jahren aufgenommen hat, nahm er sich Zeit für eine kurze, einstündige Sessions, live und direkt aufgenommen. Aus diesen Ideen wurde in Wien ein Album, das nicht nur den Sound von CID RIM verkörpert, sondern auch den seiner Heimatstadt.

Vom fast barocken Dance-Epos „Paul’s“ über das schwimmende „Last Snow“ bis zum im Stakkato hämmernden „Blame“ führt CID RIM auf 11 Tracks von vor sich hin gleitend bis extrem tanzbar. (Fast) erstmals singt CID RIM auf dem Album seine Lyrics auch selbst: Mit Themen von Fegefeuer bis zum Klimawandel, aber immer kryptisch genug, um niemals cheesy zu werden. CID RIM kommt „Songs of Vienna“ bei sich selbst an, nur um seine Musik dann wieder kraftvoll in die Welt hinauszublasen. Nach seiner Arbeit mit Künstlern wie den Gorillaz, Sky Ferrera, The 1975 und Theophilus London nimmt er den Hörer mit auf eine psychedelische Reise. Mal entspannt, mal barock, mal Underground. Ganz so wie die Stadt, die dem Album ihren Namen gibt. CID RIM, mit bürgerlichem Namen Clemens Bacher, wächst in Wien auf, lernt früh Klavier und Drums und absolviert ein Jazz-Schlagzeug Studium am Vienna Conservatory. Gemeinsam mit Freunden und Mitstreitern gründet er das Label Affine Records.

Unter dem Künstlernamen CID RIM tourt Bacher ab 2012 mehrmals durch Südafrika, auch auf Einladung von „Damon Albarns Afrika Express“, in dessen Rahmen er unter anderem mit Brian Eno, Idris Elba und den Musikern der Gorillaz zusammenarbeit. Für den offiziellen Remix von Churches „Recover“ gewinnt er den Gilles Peterson’s World Wide Award und arbeitet danach mit international bekannten Artists wie Sky Ferrera, The 1975 und Theophilus London. 2017 erscheint sein Debütalbum „Material“ auf dem schottischen Label LuckyMe, 2021 folgt „Songs of Vienna“.

Bacher performt sein neues Album “Songs of Vienna” alleine und hat dabei alle Hände voll zu tun. Es vergeht kaum ein Moment, in dem nicht entweder den analogen Synthesizer kreischen lässt (teils auch lässig über die Schulter gehängt und zur Keytar umfunktioniert), am Schlagzeug soliert oder in feinster Phil Collins und Anderson Paak Manier seine manchmal natürlichen, manchmal stark effektierten Vocals schlagzeugspielend zum Besten gibt. Wer genau mitverfolgen will, wie das alles gleichzeitig von Statten geht, dem kann durchaus schwindlig werden. Es darf aber auch einfach zugehört oder getanzt werden. Bis auf kürzere Improvisationen wird CID RIMs neue Platte “Songs of Vienna” sehr albumgetreu umgesetzt. (Pressetext)