Lena Schattenberg & Anna Tsombanis
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Musical Bodies – eine monatliche Serie für Tanz & Musik
Die Tänzerin und Choreografin Naïma Mazic wählt eine:n Wiener Tänzer:in und eine:n Wiener Jazzmusiker:in aus, die den Auftrag erhalten, gemeinsam ein Duett von mindestens 30 und maximal 45 Minuten zu kreieren.
Die Aufgabe besteht darin, unbekannte Wege in der Kommunikation von Tanz und Musik zu beschreiten, einen nicht-hierarchischen Dialog zwischen dem Seh- und Hörbaren herzustellen und mindestens einmal einen gemeinsamen Puls zu teilen. Es steht den Künstler:innen frei, ob und wie viel sie proben und recherchieren möchten oder ob sie sich erst am Tag der Performance begegnen. Nach der Performance findet ein 7-minütiges Publikumsgespräch statt, in dem die Zuschauer:innen teilen können, was sie wahrgenommen haben.
MUSICAL BODIES von more2rhythm ist eine monatliche Serie für Tanz und Musik im Jahr 2026 in der Strengen Kammer
Einnahmen werden an eine karitative Einrichtung gespendet.
Lena Schattenberg ist zeitgenössische Tänzerin und Choreografin mit Arbeits- und Lebensmittelpunkt Wien. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie Formen von Begegnungund Koexistenz mit Fokus auf innere Vielstimmigkeit, Konflikt und verkörperte Transformation. Zwischen somatischer Praxis und relationaler Bewegung begreift sie den Körper als Ort, an dem innere Prozesse sichtbar werden. Zu ihren jüngeren Arbeiten zählen I lived in the cracks and moved in the shadows sowie STILLSTAND, die eine fortlaufende Auseinandersetzung mit Wiederholung, Dauer und inneren Dynamiken bilden. Aktuell entwickelt sie eine langfristige Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler und Musiker Michael Akstaller an der Schnittstelle von Körper, Klang und Raum. Sie arbeitete u. a. mit Claudia Bosse, Theo Clinkard, Samuel Feldhandler, Eva Borrmann sowie Rosas / Anne Teresa De Keersmaeker.
TSOMBANIS4 heißt das brandneue Projekt der gefeierten Wahlwiener Tenorsaxophonistin Anna Tsombanis, welche sich bereits mehrfach als Liebhaberin der tiefen Töne geoutet hat. So erstaunt es nicht, dass sie gerade das untere Register in ihrem Quartett erweitert hat und diesem viel Platz einräumt. Denn was ist besser als ein Kontrabass? Zwei Kontrabässe! Dafür holt sie sich neben dem Schweizer Bassisten Andreas Waelti noch die Österreichische Bassistin Beate Wiesinger hinzu. Zwei Kontrabass-Sounds, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, getragen durch das energetische Spiel von Herbert Pirker am Schlagzeug und abgerundet durch den vollen und warmen Tenorsound von Anna Tsombanis, ergeben ein genussvolles Hörerlebnis der ganz besonderen Art. Die Kompositionen der Saxophonistin bewegen sich von sanften meditativen Klängen bis hin zu wilden freien Passagen. Das Endprodukt ist eine explosive Mischung aus spontaner Kommunikation und energiegeladenem Spiel, in der die Wurzeln des traditionellen Jazz noch immer zu hören sind.
https://www.lenaschattenberg.com
https://unitrecords.com/artists/tsombanis4/