Sa 2. Mai 2020
20:30

Peter Ponger Solo (A)

© Bruno Wegscheider

Peter Ponger: piano

Wir stellen ab ca. 20h auf "Now Live" und dann tut sich automatisch ein Fenster auf, wo Sie via Vimeo kostenlos und ohne irgendeine Registrierung das Konzert miterleben können. Wenn Sie wollen, unterstützen Sie dieses Projekt über "Pay as you wish". Vielen Dank & Willkommen im (virtuellen) Club!

Peter Pongers Pianomusik entsteht spontan während eines Konzertes. Die Improvisationen mit ihren Bezügen zu klassischer Klaviermusik, „20th century harmony“ und Materialien des Jazz lassen „Reisen durch Farbräume und rhythmische Strukturen entstehen, deren Virtuosität und lyrische Intensität den Zuhörer von der ersten bis zur letzten Minute in Ihren Bann zieht“, so „Der Standard“. Nicht zuletzt schwärmte auch Wynton Marsalis von Peter Ponger als „the master of harmonic colours“. Und dieser muss es ja auch aus eigener Erfahrung wissen, spielte der gebürtige Wiener, der auch mehrere Jahre an der Julliard School of Music in New York studiert hat, ja des öfteren mit den Marsalis-Brüdern und stand dem berühmten Wynton auch bezüglich Komposition und Arrangement mit Rat und Tat zur Seite. Wer die raren Konzerte Peter Pongers bislang versäumt hat, hat seine Musik vielleicht schon über Film und Fernsehen (u.a. schrieb er die Filmmusik zu Robert Schindels „Gebürtig“ und Fritz Lehners „Jedermanns Fest“, gestaltete das Sounddesign für Okto …) zu schätzen gelernt. Die nächste Möglichkeit eines Live-Erlebnisses sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen! (Ute Pinter)

(...) Ponger breitete unverzüglich seine lyrisch versponnenen, von romantischen Diktionen durchwehten, in flüssiger Beweglichkeit kulminierenden Klangwelten aus. Hierbei sprudelt der immense melodische Fantast aus ihm heraus, dem die Virtuosität dienliches Vehikel ist. Ponger versinkt binnen kürzester Zeit in einem Kontinuum vielgestaltigster Ereignishaftigkeit und ließ seine Affinitäten zu Bill Evans und Keith Jarrett in unumstößlicher Eigenverantwortung anklingen. (Hannes Schweiger)

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In Zusammenarbeit mit dem Medienlabor der Akademie der bildenden Künste

Als eine gemeinsame Reaktion des Medienlabors an der Akademie der bildenden Künste Wien und dem Jazz and Music Club Porgy&Bess auf den allgemeinen Lockdown finden seit Donnerstag, den 9. April 2020 in regelmässigen Abständen live gestreamte Konzerte aus dem Porgy&Bess statt.
Diese Zusammenarbeit resultiert aus einer langjährigen Kooperation der Lehrveranstaltung „Liveschnitt“ von Friedemann Derschmidt mit dem Porgy&Bess, bei der Studierende anhand von Konzertmitschnitten den Multikamera Liveschnitt erproben konnten. Sowohl der jeweilige Mitschnitt als auch der Livestream werden vom Medienlabor teils mit Unterstützung ehemaliger Akademiestudierender durchgeführt. Am Ende von jedem Konzert wird eine Videoarbeit aus der Akademie der bildenden Künste gezeigt.

Im Anschluss an dieses Konzert zeigen wir:
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Arena

Ein Kurzfilm von Alice Durst

A 2008, S-16mm, 1:1,78 Farbe, stumm

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Action in der Arena: Das Duell in Zeitlupe, die Gewalt im Detail, und doch ändert (sich*) die Geschwindigkeit nicht (das Geringste°).