So 31. Mai 2020
20:30

MELA 'To Postpone A Dream' (D/A) – Special Vienna Shorts Edition

Simon Bauer, Marius Grimminger

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„Was willst du werden, wenn du groß bist?“

Das Debütalbum von MELA kündigte sich bereits durch mehrere Singles an: „To Postpone A Dream“ (VÖ: 30.08.2019, Kleio Records) heißt der erste Langspieler des Wiener Post-Rock/Dreampop Duos Simon Bauer und Marius Grimminger, den sie gemeinsam mit Peter Paul Aufreiter (Hearts Hearts) produzierten.

Nach ihren beiden in Eigenregie aufgenommenen EPs „default millions“ und „Anxiety“ arbeiten Simon Bauer und Marius Grimminger alias MELA erstmals mit Produzent Peter Paul Aufreiter (Hearts Hearts) an ihrem im August erscheinenden Album „To Postpone A Dream“ (30.08.2019, Kleio Records). Das Wiener Duo mit deutschen Wurzeln besticht insbesondere durch die Kombination ihrer altbewährten Stärken: Weite Post-Rock Soundlandschaften und Dreampop-Beats, die zum Träumen und Sich-Selbst-Verlieren einladen, setzen die fast ausschließlich im Falsett vorgetragene, fragile Stimme von Sänger Simon Bauer gekonnt in Szene.

Waren Angstzustände Thema der letzten EP „Anxiety“, tritt das „Coming-of-Age“ als inhaltlicher Überbau von „To Postpone a Dream“ ins Zentrum der Betrachtung, was durch die Single-Auskopplungen „Ravine“ (Pubertät), „Treehouse“ (Kindheit) und „Bengal Lights“ („Erwachsenwerden“) bereits unterstrichen wird. Dabei zieht die Band ihre Lehren aus der eigenen Geschichte und tut das auch mit einer Botschaft an die Zuhörenden.

„Was willst du mal werden, wenn du groß bist?“ Der Mensch strebt nach allerlei Dingen in seinem Leben, doch eine der ersten Fragen, die wir uns stellen ist voran genannte. Dabei wird man schon in jungen Jahren mit der Suche nach dem eigenen Zweck in der Welt konfrontiert. MELA beschwören darauf, den Fokus genau auf diese Suche zu legen und nicht zu schnell ankommen zu wollen. Entschleunigung, Tagträumereien und doch ein Leben im Moment bezeichnen für MELA den Schlüssel zum Glücklichsein. „To Postpone A Dream“ will der Soundtrack genau dazu sein und bietet ein vielseitiges Programm, das vom nachdenklichen „White Seagull“, über das mystische „Morals“ bis zum eingängigen „Crystaline“ reicht. Die Band schafft es über die zwölf Nummern starke LP an den richtigen Momenten für Spannung bzw. Entspannung zu sorgen und macht ihr Debütalbum damit zu einer angenehmen Hörerfahrung mit Wiederspielwert.

Das Abwenden von einer klassischen Rockband-Besetzung führte zur nun Früchte tragenden Kollaboration der beiden jungen Deutschen, die Wien als Heimat wählten und hier ihren Sound begründeten. Durch ausgiebige Tüftelei kreieren die beiden im Jahr 2015 erstmalig ihre einprägsame und von Synthesizern und elektronischen Beats getragene Interpretation von Post-Rock und Dreampop. Im Studio noch als Duo, sind MELA auf der Bühne mit Drummer unterwegs und erwirken so eine druckvolle Live-Show, die dem „On-Record“-Erlebnis um nichts nachsteht. Mit „To Postpone a Dream“ veröffentlichen sie ihr Debütalbum beim jungen Wiener Indie Label Kleio Records (u.a. Please Madame, Listen To Leena).

Im Rahmen von Vienna Shorts und in Kooperation mit dem Medienlabor der Akademie der bildenden Künste Wien